Buch 
1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
Entstehung
Seite
234
JPEG-Download
 

234

Allgemeine Einleitung.

Als die Gestalt der Erdoberfläche sich nun den

men nach so gebildet hatte, wie wir sie gegenwärtig

bildeten sich auf ihr noch Ablagerungen von Schlamm,

und Geschieben, das AlluviumLand, und darin treffen wir stellenweise große Massen

oder angcschweNsiF

Knochen von meist ausgestorbenen Thieren' an. Jm.-^'ß

birge entstanden, wahrscheinlich durch Auswaschung, Höh^il-die von Kirkdale im Jurakalk, die Geilenreuther imdie von Montpellier im Grobkalk; darin lagerte sich sp".//mehrere Fuß hoher, zäher Schlamm ab, in welchem ^ /ungeheure Menge von Thierknochen, wenige von Reptilie" /Vögeln, die meisten von Säugetieren antreffen. Sobisher fast in allen Theilen der Erde Arten von Bären, ^'I'Hyänen, Wieseln, Hunden, Wölfen, Hirschen und mehr^M'ten von Elephanten (Mammut)*), Mastodon, das-;/therium (Riescnthier), Megalonyx (Riesenklaue), verwaS,/dem Faulthiere, Flußpferd, mit dem das DinotheriuM 0 Uliche Thier), dessen Länge bis 18" beträgt, verwandt ist"-ffnoceros, Tapir, Pferde, Ochsen rc. mit Bestimmtheit "" Echen Knochcnresten des angeschwemmten Gebirges erkannt-sehen darunter mehrere, welche jetzt nur der tropischen^ L

»1f"

gehören; und da in einigen Höhlen Bären - und Hyäne"'",,,»

Naubthierknochen bei Weitem überwiegend sind,

daraus selbst den Schluß ziehen können, daß andere Thie^E

ihnen als Raub in die Höhle, welche sie zum Wohnsih ^hatten, hineingeschleppt worden seien. Sehr merknEMdaß man selten Bierhänder- (Zlffen-) und nsrgcnds ck

chen gefunden; wo diese entdeckt worden sind, hat manschieden nachweisen können , daß sie, wie in manchen Mden Resten anderer Thiere, neueren Ursprungs sind, wofür^

manchen Stellen Kunstproducte zu sprechen scheinen (vg^ ^,ll^

Werfen wir nun einen Blick zurück auf die Äerä" E

gen,

welche seit der Entstehung der Urgesteine auf

statt gefunden, so finden wir, daß die ersten Spuren ^^und Pflanzenwelt mit einigen wenigen Korallen,und Seegewächsen beginnen; dann treten im MeereMollusken auf und Kryptogamen bezeichnen dastrocknem Lande. In der folgenden Epoche existircngedehnte, mit üppiger Vegetation bedeckte Gegenden,

s

ül>

«l-i-

*) Die kolossalen Elephantenknochen hielt man vormalsgeivsolche, die einem riesenhaften MenschengeschlechtI» Sibirien hat man zahllose Reste, selbst im^Eise^ (tzje

Thiere mit Fleisch und Haut gefunden; das Elfe» bey) . j„zahne) von diesen fossilen Elephanten bildet »ocheinen einträglichen Handelsartikel.

^ s>

»l

S>»

L«

8

dk

»S