Gefäße von Zellen umgeben sind, findet man immer, daß die Lageder Striche und Punkte der Gefäßwand sich nach den ihr anlie-gcnden Zellenwändcn richtet und daß nur da, wo die Mittelflächeder leztcrn aufliegt, jene Striche und Punkte vorhanden sind, da-gegen da, wo die Kanten zweier aneinander stoßenden Zellen sichbefinden, dieselben nicht vorkommen. Sind demnach die das Ge-f>!ß zunächst umgebenden Zellen kurz und der dodekaedrischenGrundform sich nähernd, wie dieß häufig im Stamme der Pal-men der Fall ist, so sind auch die Striche und Punkte scheinbarmehr unregelmäßig und gleichsam firckcnwcise vertheilt 70.),wahrend dieselben bei Gefäßen, wo die benachbarten Zellen lang-gestreckt sind, mehr regelmäßig und in senkrechten Reihen über-einander stehen, wie im Holze der di kvtylcdo Nischen Bäu-me und S t r ä u ch e r (r-K. 63, s.), auch bei manchen Palmen (k)§.69.), bei den Farnen und vielen andern Pflanzen. Wenn diegestreckten Zellen sehr schmal sind, so zeigt auch die Gefäßwandnur kurze strichfvrmige oder ovale Punkte und ist dann mit denleztcrn gleichsam übersäet, wie in dem Stengel des Garten-kürbis, der gemeinen Bohne, des Brombeerstrauchs (1^.63, e.), im Eichenholz 77, o.) u. a. m. Unter einer sehrstarken Vergrößerung erscheinen die Striche und Punkte mit einerdoppelten Linie umgrenzt oder wie mit einem schmalen Hofe um-geben (ki^. 70. u. 71.). Dieses rührt daher, daß die Fasernder netzförmige» Gefäße an ihren Rändern zugcschärft sind. Andielen Gefäßen findet man keine zugerundetcn Enden, wie bei denSpiralgcfäßen, sondern sie bestehen aus übereinander gestelltenRohren. Oft sind die Enden derselben gerade abgeschnitten unddann sieht es aus, als ob ein breiter Ring die einzelnen Röhrenendige; wo daher, die Enden zweier solcher Röhren aufeinanderzu liegen kommen, da bilden sie einen breiten, durchscheinenden,ringförmigen Streifen (I'iA. 63, s. 69, a. 77, e.) undhier lassen sich keine Scheidewände zwischen den Gefäßen nach-weisen. Diese Bildung finden wir z. B. bei dem Dra ch e n-Nvtang (tmlamus Oravo) im Stengel des Kürbis, im Holzdes Brombeerstrauchs, der Eiche und vieler andern Bäu-me , wo die Rohren oft sehr kurz sind und daher die Ringe inkleinen Zwischenräumen liegen. In andern Fällen bemerkt manjcdpch keine solche ringförmigen Streifen; die einzelnen übcrein-
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