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Lehrbuch der chemisch-analytischen Titrirmethode : nach eigenen Versuchen und systematisch dargestellt / von Dr. Friedrich Mohr
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Fünfundvierzigstes Capitel. Chromsäure.

und zwar Nr. 5 bei möglichster Concentration, 3 und 4 bei sehr starkerVerdünnung. Es tritt also hier wieder der schädliche Einfluss der Ver-dünnung ein, und die wirklich betrübende Gestalt der Zahlenreihe liegtin den innersten Eigenschaften der Zinnoxydulsalze.

Von dem angewendeten Chamäleon waren 14,5 CC. nothwendigum 1 Grin. schwefelsanres Eisenoxydul-Arnmoniak zu oxydiren.

Da das Zinndoppelsalz 1 At. Sauerstoff', das Eisensalz aber nur l j. 2 At.aufnimmt, so sind 2 At. Eisensalz = 1 At. Zinndoppelsalz; also 156,74Zinnsalz = 392 Eisensalz. Man muss deshalb das aus dem Chamäleon

abgeleitete Eisensalz mit

156,74

392

oder mit 0,4 inultipliciren, um das Zinn-

doppelsalz zu erhalten. Danach erhält man in den einzelnen Versuchen1) 0,4069 Grm. Zinndoppelsalz

2) 0,3945

w

3) 0,4414

91

4) 0,4744

91

5) 0,3806

91

statt 0,5 Grm. Zinndoppelsalz.

Es folgt daraus, dass sich das Zinn bis jetzt durch eine Oxydations-analyse noch nicht mit Zuverlässigkeit bestimmen lässt und dass es sichdeshalb auch nicht als lieductionsmittel bei Bestimmung anderer Körperempfehlen lässt.

Fünl'undvierzigstes Capitel.

Chromsäure.

Substanz.

F ormel.

Atom-

gewicht.

Abzuwägen-de Menge für1 CC. Arsen.-Lös. = 1 Pro.Substanz.

1 CC. Arse-niklösungist gleich

93) % At. Chrom

2 Cr

3

17,853

0,17853 Grm.

0,0017853 Gr.

94) */ 3 At. Chrom-oxyd

CMX,

3

32jd2

0,3252

0,003252

84) % At. einfachchroms. Kali

2 (Cr0 3 -f KaO)

3

G5,2G

0,G526

0,00G52G

82) y, At. doppeltchroms. Kali

2 CrO a + KO

3

49,55

0,4955

0,004955