1G7
Fünfzehntes Kapitel. Kohlensäure
Richtungen aufgelegte Libelle gefunden wird. Man misst nun ganzeLitreliaschen Wasser sorgfältig hinein und bezeichnet den Wasserstand
Fig. 15.
Respiromcter.
aussen an einem aufgeklebten Papierstreifen durch einen Bleistiftslrich.In dieser Art misst man die Glocke voll. Die Bleistiftstriche werdennachher, wenn die Glocke horizontal liegt, mit einem Diamantgriffel sorg-fältig auf das Glas übertragen und mit Zahlen nach Tausenden von CC.bezeichnet. Die Zwischenräume zwischen 2 Tausenden theilt man miteinem Zirkel in 10 oder 5 gleiche Theile, und hat so 100 oder 200 CC.direct auf der Glocke stehen. Man kann noch leicht 10 CC. abschätzen,was bei den grossen hier vorkommenden Zahlen eine genügende Schärfegiebt.
Diese Glocke wird von Gegengewichten, die über Rollen gehen, indem Gerüste getragen, wie dies aus der Zeichnung ohne Weiteres klarist. Das äussere Wassergefäss wird aus starkem Zinkblech gemacht, undhat an der vordem Seite ein eingekittetes schmales aber so langes Fen-ster, als das Gefäss selbst hoch ist, um den Stand des Wassers in derGlocke beobachten zu können. Da die Glocke an zwei Schnüren hängt,so kann sie sich nicht drehen, und die darauf geschriebenen Striche undZahlen bleiben immer vor dem Glasfenster. Die Zu- und Ableitungs-rohren gehen in der Mitte durch den Boden. Die Einathmungsröhrc