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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde I] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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Eisen und Wolfram.

259

Angewandtes

Eisen.

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CO

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41

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Im Eisen enthaltener

Kohlenstoff

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Physikalische

Eigenschaften

der

Legirungen.

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3

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mechanisch

beigemengt.

chemisch 1

gebunden. 1

Summe.

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C c8

M -G

°

3,19

0,92

4,11

_

5

1,02 |

Grau im Bruch,nicht schmiedbar.

Graues Roheisen .

15

25

0,93 10,91 j

Stahl.

60

0,94 j

Grau, sehr hartund fest, nichtschmiedbar.

f 0

5,19

5,19

- ]

Spiegeleisen . . .

5

1 15

25

1 60

5,18

5,09

4.92

4.93

Weiss, sehr hartund spröde.

Gewöhnl. weissesRoheisen ....

f 0

1 5

I 15l 60

3,91

3,91

3,70

3,81

3,75

Weiss, sehr hartund spröde.

[Anm. d. Bearb. Im Jahre 1855 stellte Jakob zuerst im Grossenversuchsweise wolframhaltigen Gussstahl dar, welcher bei einem äusserstfeinen, muschligen, seidenartigen Bruch grosse Dichte, Feinheit undHärte mit grosser Zähigkeit verband).]

Im Jahre 1857 erhielt Robert Oxland zu Plymouth ein Patent fürVerbesserungen in der Darstellung von Legirungen oder Verbindungen,welche Wolframmetall enthalten, und das Folgende ist ein Auszug aus derzugehörigen Beschreibung 2 ). Das aus Wolframmineral durch Kohle redu-cirte Wolframmetall wird mit Eisen imHohofen gemischt, oder mit Roheisenim Kupoloofen niedergeschmolzen. Es werden etwa 30 Proc. Wolframmetallzugesetzt. Die Legirung des Roheisens mit Wolfram lässt sich für metal-lurgische und andere Zwecke anwenden. Guten Gussstahl erhält mandurch Schmelzung von y 2 bis 25 Proc. Wolframmetall mit Stahl. Auch lassensich Legirungen von Eisen und Wolframmetall feinen und durch Cemen-tation auf gewöhnliche Weise in Gussstahl überführen. Gefeintes Wolf-ram-Gusseisen verliert seine krystallinische Textur durch Hämmern imkalten Zustande.

Die Anwendung des Wolframs bei der Gussstahlfabrikation erregte

J ) Kerl, Handb. III. 590. 2 ) A. D. 1857. Dec. 18. Nr. 3114.

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