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Die Eisenerze.
Brauneisensteinen zum Bauxit eine weit allgemeinere Bedeutung uud verdient des-halb ganz vorzügliche Aufmerksamkeit 1 )* Es wurde Titansäurc aufgefunden, abernicht quantitativ bestimmt.
9b. Thonerdereiches Erz von Belfast in Irland war eine andere vonE. Riley analysirte Probe.
Tabelle IV. Brauneisenerze, vorzüglich jurassischer Formatin.
1. Von Wellingborough in North am ptonshi re (Gruppe 9). Das Erzbestellt im Wesentlichen aus erdigem Eisenoxydhydrat. Es ist oolithischer Structurund von ockerbrauner Farbe. Der unlösliche Rückstand bestand fast allein auskieselreichen oolithischen Concretionen, aber als diese in Ivali gelöst wurden, bliebabermals ein kleiner Rückstand, welcher Quarzsand, Gliinuiersehuppen und sehrkleine kugelförmige Theilchen von Eisenoxyduloxyd enthielt. Das Erz zeigte zahl-reiche marine Fossilien. Das Vorkommen ist im Northamptonsand, der die Basisdes Great-Oolite bildet und ein geologisches Aequivalent des Stonefield-Slate ist 2 ).Eine Spur Kupfer wurde in einer Lösung von 660 Grains Erz entdeckt.
Die Benutzung dieses Erzes ist, wie dies bereits oben angedeutet wurde, ziem-lich neu. Kurz vor der Weltausstellung von 1851 legte Oberst (jetzt General)Arbuthnot dem zu Birmingham wohnenden Verfasser die erste Probe zum Gut-achten vor. Letzterer fand darin eine beträchtliche Menge Eisenoxyd neben sehrvielem kieselreichen Sand, machte indessen keine quantitative Probe, wozu dasäussere Ansehen des Eisensteins auch keineswegs verlockte, sondern wies denFinder an Herrn Black well zu Dudley, der in der That, mit gewohnter Energiedie Forschungen fortsetzend, bald reichere Stufen und schliesslich das seit jenerZeit in grossen Mengen in Süd-Staffordshire, Derbyshire und Süd-Wales ver-schmolzene Erz als Lager entdeckte.
2. Von Wellingborough in Northamptonshire (Gruppe 9). Das Erzwar dem vorigen ähnlich, aber ockergelb. Der unlösliche Rückstand bestandgrösstentheils aus kieseligen oolithischen Concretionen und enthielt auch Quarz-sand, Glimmer und kleine schwarze Theilchen von Eisenoxyduloxyd.
3. Von Wellingborough in Northamptonshire (Gruppe 9). Das Erzglich in allen Beziehungen Nr. 2. Eine sehr geringe Spur eines dehnbaren Me-talles, augenscheinlich Blei, wurde in dem Erze nachgewiesen. Beinahe die Ge-sammtmenge der Kieselsäure war, wie man sieht, in der Form oolithischer Concre-tion vorhanden. Der unlösliche Rückstand enthielt Quarzsand, Glimmer und kleineTheilchen von Eisenoxyduloxyd.
4. Von Hardingstone, einem Dorfe bei Northampton (Gruppe 9).
5. Von der East-End-Eisenhütte bei Wellingborough in Nort-hamptonshire (Gruppe 9). Das Erz war von ockerbrauner Farbe. Die analy-sirte Probe war ein Mittel von drei Stufen. Es konnte kein nennenswerther Ge-halt von Schwefel in dem Erze nachgewiesen werden.
6. Von der Heyford-Eisenhütte bei Weedon in Northamptonshire(Gruppe 9). Das Erz glich äusserlich dem vorigen. Die analysirte Probe warein Mittel von zwei Stufen. Schwefel wurde nicht in nennenswerther Mengegefunden.
7. und 8. Diese Analysen wurden von den inneren und äusseren Theilen einund derselben Stufe des Northamptonshire Erzes (Gruppe 9) angestellt. Wieman sieht, besteht der innere Theil grösstentheils aus kohlensaurem Eisenoxydul,
l ) Anm. des Bearb., dessen Aufsatz und Vorträge über Aluminium in den Verbandlungen desVereins zur Beförderung des Gewerbefleisses in Preussen, 1864. S. 119 u. 192 man vergleichen möge.
®) Gemäss der Angaben von Prof. L. C. Bamsay.