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Die Eisenerze.
mige Masse von 30, ja zuweilen 90 Klafter Mächtigkeit. Durch taubeKalksteinmittel wird das Erzlager in einzelne Bänke gesondert. DasHaupterz bildet feinkörniger Spatheisenstein, der zum Theil durch Ver-witterung in Brauneisenstein (Blauerz) übergegangen ist.
Sodann tritt ein bis 60 Klafter mächtiges, 6 bis 8 Klafter edle Erzeführendes Spatheisensteinlager bei Itadmer auf, und im Westen schliessendie bis 20 Lachter mächtigen Lager bei Lietzen diesen bedeutenden Erz-zug in Steiermark, bis nach längerer Unterbrechung in Salzburg (s. oben)der Erzreichthum von Neuem beginnt.
Ein anderes aber auch bedeutendes Spath- und Brauneisensteinvor-kommeu ist das von Missling, welches der eocänen Formation angehört.Hier treten die Erze von Faustgrösse bis zu Putzen von einigen 100,000Centnern auf. Analog ist das Erzvorkommen bei Montpreis.
In der Anthracitformation erscheinen die Erze bei Turrach, wo siein linsenförmigen Lagern im Kalke brechen, aber hauptsächlich ausBrauneisensteinen bestehen, welche zuweilen in Glaskopf (Pecherz) über-gehen, im Allgemeinen übrigens von lockerer, mürber Beschaffenheit sind.
5. Kärnthen.
Der Kärnthenische Eisenerzbergbau bewegt sich ausschliesslich auf demsogenannten südlichen Eisensteinlagerzug, der von Gmünd in Ober-kärnthen im nördlichen Tlieile der Provinz bis in das Lavantthal fort-streicht und zum Theil den krystallinischen Schiefern, zum Theil (imWesten) der Steinkohlenformation angehört. In ersteren treten vorwie-gend Spath-, in letzterer Brauneisensteine (aus Schwefelkies entstanden) auf.
Die wichtigsten Lagerstätten in den krystallinischen Schiefern be-finden sich:
1) Bei Friesach. Sie zeigen sich mit Kalk sowohl im Gneiss alsim Glimmerschiefer und bestehen aus Linsen und Stöcken, am Aus-gehenden Braun-, in der Teufe Spatheisensteine führend. Das bei Olsabebaute Eisenerzlager ist beispielsweise 18 Fuss, das bei Gaisberg 15 bis18 Klafter mächtig. Eisenkies verunreinigt besonders in ihrer Erstreckungnach Westen zu die Erze.
2) Bei Hüttenberg, wo gleichfalls Kalk im Glimmerschiefer alserzführendes Gestein vorkommt. Zwei Kalklager zeichnen sich durch ihrenErzreichthum aus, während zwei andere erzleer sind.
Im Löllinger Revier unterscheidet man vier Lager, von denen dasGrossatlicher bis zu 40 Klafter Mächtigkeit erlangt, während man imHüttenberger Revier neben vier Haupt- noch mehrere Nebenmittel kennt,welche als Trümmer der ersteren erscheinen.
Sehr verschiedenartige Erze kommen im Kalkstein bei Waldensteinvor, so Eisenglanz als Stockwerk, mit 20 Klaftern Mächtigkeit, und Braun-eisenstein, theilweise als Glaskopf auf drei 10, 20 und 12 Klafter mäch-tigen Lagern bei Theissenegg, während bei Wölch Spath- und Braun-