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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde II] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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463
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Die Vorbereitung der Erze. 4G3

Ke Breite des Ofens von 1,26 Meter (4 Fuss). Unter denselben befindet»ch der zugleich als Kühlraum dienende Aschenfall. Das Erz wird inlohten von je 4368 Kilogrm. (87,4 Ctr.) abwechselnd mit 0,979 bis^074 Cubikmetern (31,7 bis 34,7 Cubikfuss) Holzkohlenklein aufgegeben,^as Erz wird durch den Rost gezogen, indem man in Zwischenräumenv °n circa 8 Stunden einige Roststäbe entfernt. Das in den KühlraumEilende Erz wird mit Wasser besprengt und direct in ein Vorraths-Sewölbe, welches tiefer als die Sohle des Kühlraumes liegt, befördert. In^Stunden werden je nach der Beschaffenheit der Erze 13 104 bis 26208kilogrm. (262 bis 524 Ctr.) Erz durchgesetzt. Durch die Anordnung desKrzkleins beim Aufgichten wird der Luftzug regulirt.

Uebrigens werden auch Oefen mit Planrost angewendet, deren Hori-z °utalquerschnitt quadratisch ist, und zwar bei einer Höhe von 2,53 bisMeter (8 bis 12,1 Fuss), oben 1,58 Meter (5 Fuss), unten 1,11 bisb26 Meter (3 1 /? bis 4 Fuss) an jeder Seite. Der Rost liegt 1,26 Meter(4 Fuss) über dem Boden, und die herausziehbaren Roststäbe sind mithandhaben versehen. Man verbraucht in denselben auf 350 Kilogrm.(^ Centner) Spatheisenstein 1,5 bis 2 Kilogrm. (3 bis 4 Pfund) Kohlen-wäsche, auf 1000 Kilogrm. also 4,3 bis 5,7 Kilogrm. 1 ).

Röstung zu Mariazell 2 ). Die dortigen schwefelkiesreichen Eisen-s teine werden seit 1854 in den von Wagner construirten Schachtröst-°fen mit Treppenrost geröstet, welche Seite 447 Fig. 263 abgebildet undbeschrieben sind. Als Brennmaterial dient Kohlenlösche. Auf 5000 Kil.(100 Ctr.) Erz braucht man 0,537 bis 0,623 Cubikmeter (17,3 bis 20,1^ühikfuss) davon, auf 1000 Kilogrm. Erz mithin 0,108 bis 0,124 Cubik- °ter Kohlenlösche. Der Ofen fasst 44800 Kilogrm. (896 Centner) undliefert in 24 Stunden 5600 Kilogrm. (112 Centner) Röstgut bei einem&tverlust von 23 Proc. Die Erze werden nach dem Ziehen noch glü-üend mit Wasser besprengt, auch wohl ausgelaugt. Das Verhältniss der7°stfläche (6,36 Quadratmeter = 64,5 Quadratfuss) zum Ofenquerschnittlst beinahe = 1 : 1 3 ).

Für sehr schwefelkiesreiche, namentlich kleine Erze, wendet man)e Seite 449 (Fig. 265) geschilderten Oefen mit innerem Luftschacht an,fre lche gleichfalls von Wagner construirt worden sind.

Bei der Füllung des Ofens wird auf den Boden eine Schicht radial^egter Holzscheite gebracht, diese überstürzt man mit Kohlenlöschebringt dann abwechselnd Schichten von 4000 bis 5000 Kilogrm.j ® bis 100 Ctr.) Erz und circa 0,249 Cubikmeter (7,95 Cubikfuss) Koh-®ülösclie auf. An den acht Ziehöffnungen, welche von den acht unter der®bte stehenden Mauerpfeilern gebildet werden, zündet man an. Man

! ) Loc. eit.lt Treppenrost

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geröstet,, sondern nnr in Gasflammöfen

S ri >sse zerschlagen und mit Holzkolilenlösclie geröstet (vgl. Berggeist 1870. S 9G),

2 ) Berg- u. Hiittenm. Zeitung 1860. S. 103. 3 ) Die Röstöfenhaben sich auch zu Vordernberg Bahn gebrochen. Die Erzezuvörderst durch Rättern von dem Grubenklein getrennt, welches

«trocknet wird, dann bis zu Faust-