Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Satzes einen kräftigern Beweis aufzutreiben, als diesen Hiebin den Wind; denn seine vier Schweißfüchse verstanden dieseRedefigur unrecht, bäumten sich, schlugen über die Stränge,und wollten sich lange nicht besänftigen lassen. Ich verlangtees weiter nicht bewiesen zu haben, daß Philosophen so gutwie Dichter bedenkliche Führer, und in Vorfällen des täg-lichen Lebens nicht halb so viel werth sind, als ein besonnenerMann. Aber — mein Gott — dachte ich so vor mich hin— warum fährt doch der liebe Marquis selber, und läßtseinen Kutscher hintenauf stehen, der doch sicherlich den Müßig-gang nicht zu benutzen weiß, den er ihm läßt?

Unter diesem Selbstgespräche, das ich so oft wiederholte,als der Wagen schief ging, erkletterten wir endlich die Höheeines steilen Berges, von der sogleich unser leichtes Fuhr-werk über Stock und Stein in den Kessel einer rußigenStadt rollte, die man Ollioules nennt. Hier, wo wir einigeStunden anhielten, nahm ich die Gelegenheit wahr, michheimlich von dem Marquis weg in den Stall zu meinemLandsmanne zu stehlen — nicht so wohl um sein Deutschals seine Meinung über die Statthaftigkeit meiner Besorg-niß an der Seite meines vornehmen Führers zu hören. Nach-dem er meine freundliche Ansprache höflich beantwortet, mirseine Pferde von den Zähnen an bis zum Schweife, wortreichwie ein Roßtäuscher, gerühmt, und mir im Verfolg seinerDienstgeschäfte alle die Wagen nach ihren verschiedenen Be-nennungen an den Fingern hergezählt hatte, die außer dem