Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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zweiten Male mit einem andern freundlichen Manne undden Worten in mein Zimmer: „Gestehen Sie, mein Herr,daß mein Schild mich nicht umsonst auffordert, jeden Passa-gier nach seiner Landesart zu bedienen. Hier stelle ich Ihneneinen meiner Hausfreunde vor, dem eine Fundgrube fürIhr Kabinet offen steht, wie sich wohl keine mehr so ergiebigin der Welt finden mochte; denn noch hat Niemand gewagt,sich ihr mit seiner Wünschelruthe zu nähern, oder nur denVerstand gehabt, den Schatzgräber zu benutzen, der Ihnenhier seine Dienste anbietet." — „Und wer, um Vergebung,ist dieser gütige Herr?" fragte ich. — Beide nahmen ein-ander das Wort aus dem Munde: — „Der Glaser aus derBastille." —

Wie sehr gleicht doch der Eindruck unerwarteter Freudedem heftigsten Schrecken! Die Wichtigkeit dieser Bekanntschafttrat mir auf das anschaulichste vor die Seele; und ob mirwohl mein Vortheil immerfort zuflüsterte, meine innern Be-wegungen zu verbergen, so zitterte ich doch an allen Gliedern,als er zu seiner Beglaubigung eine Schachtel hervor zog,und mir sechs kleine runde Scheiben in die Hand legte, dievor Alter in die Farben des Regenbogens spielten, und derenich nicht viele von gleicher Seltenheit besitze. Ich hätte siemir für keinen Preis entgehen lassen, und erhielt sie — ichfchäme mich es zu sagen, wie wohlfeil. Was aber diesemHandel erst die Krone aufsetzte und mich unendlich beglückt,ist ein Kontrakt von den erstaunlichsten Folgen, den er auf