Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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machen kann, den Stolz eines andern zu necken! — „Auwas," fragte ich mit verstellter Neugier, indem ich, stattseinen schlauen Winken zu gehorchen, den stinkenden Be-hälter der königlichen Galeeren ins Auge faßte, „zu wasdienen denn die langen schmalen Schiffchen, die in diesemSumpfe fest liegen?" — „In Auchthäusern für unsere Ver-brecher," war seine kurze Antwort. — „Hat sie wohl Howardbesucht?" — „Kann seyn," erwiederte er, „ich weiß esnicht." — „Ich möchte wohl," äußerte ich, im Widersprüchemeiner Neigung, den Wunsch, „mit Besichtigung ihrer denAnfang machen!" — „Das möchten Sie?" spöttelte derInvalide. „Viel Glück zur sentimentalischen Reise! Miraber werden Sie vergönnen nicht mitzugehen, sondern IhreAurückkuuft dort zu erwarten, wo ich hingehöre." — Erkehrte mir nach dieser Erklärung den Rücken, und hinktedem Portale des Aeughauses zu. Und ich? Gern hätte ichmein übereiltes Wort wieder zurückgenommen; meine ein-fältige Laune stellte mir aber das Ding als eine Ehrensachevor, die ich gegen den französischen Invaliden verfechtenmüßte, blieb in ihrer einmal genommenen Richtung, undzog mich wider Willen mit sich fort bis in die nächste Galeere.

Ich habe zwar schon manche öffentliche Anstalten für dasgemeine Beste gesehen, die wenig Raum einnahmen, abernoch keine, wo der Platz so benutzt und die Ersparniß alles