Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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seinem Verlust hatte, machte der jungern Dame im Geistund tu- der Wahrheit, der ältern hingegen bloß nach demgewöhnlichen Schnitte, meine Verbeugung, und ging nun,die Arme in einander geschlagen, langsamen Schrittes meineStraße.

Das wilde Lärmen, in welchem ich den goldenen Ankerwiederfand, war mir nach meiner jetzigen Stimmung äußerstzuwider. Den Schlaf zwar konnte es mir nicht rauben — derfloh meine Augenlieder ohnehin — aber es mußte mich doch,wenn es anhielt., nicht wenig in dem ruhigen Ueberblickemeines verlebten Tages, und, worauf ich mich besondersfreute, in der Wiederholung der vielen fuße» Empfindungenstören, die ich auS der Geistesüberströmung meiner vortreff-lichen Gesellschafterin habsüchtig nur zusammengetragen, undgleichsam in Masse und mit der Hoffnung nach Hause gebrachthatte, sie dort mit aller Muße zu ordnen und zu zergliedern.Der Wirth, als er mir vorleuchtete, gab mir, als UrsachedeS Nachtgetümmels in seinem Gasthofe, die Hinrichtungeines Delinquenten au. — „Bei solchen Gelegenheiten,"setzte er hinzu, „gewinnt unser eins am meisten; denn keinSchauspiel macht und erhält das Volk munterer und dursti-ger als dieses." — „Der rohe Mensch ohne Kultur," warfich zur Antwort hin, „gibt viele dergleichen Räthsel zulosen." — „Thun Sie dem kultivirten Menschen nicht