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unbekannt mit deinem Kummer, doch des Mitgenusses deinerSchwermut!) nicht ganz unwürdig sey. Halt mich auch derNachschwung iu die lichtvolle Höhe der Unsterblichkeit, ausder du, gleich einem Engel, auf diese» Tvdtenhügel herab-schimmerst, immer noch fern von dir, so gibt mir doch schonder mindeste Nebenstrahl deines heutigen Abglanzes alleEhre und Würde wieder, die ich in der niedern Sphäre desLeichtsinns und der Wollust verlor. — Dich, die jeden Kreiserheitert, jeden geselligen Trieb veredelt, konnte ein Vater,der Lebensgenuß, Freuden und Feste liebt, zu der Einsamkeiteines Klosters verdammen? — eines Klosters? wo deine vonihm entsprossene und sorgsam gepflegte Jugendblüthe, beiden höchsten Ansprüchen auf Gefallen und Liebe, wo deinesanften Herzenserwartungen und jene geheimen Ahnungenmütterlichen Entzückens — einem Götzenbilde zum unnützenWeihrauch dienen, und die Keime zu den reichsten Erntenmenschlichen Glücks in dem Darrofen einer Zelle dumpf werdenund vertrocknen sollen? — Unglückliches Kind! Entferne dich,wie die Tugend vom Laster, von deinem abscheulichen Bruder,der die Stirn hat, das Verbrechen feiner Erbschaft mit demletzten Willen einer in Wahnsinn sterbenden Mutter zu be-schönigen. Entferne dich, noch ist es Zeit, von den arglistigenLockungen der frömmelnden Sirenen, die dich in den Strudelihrer Langenweile zu ziehen drohen. Erhalte deine holdeMunterkeit der freien, mit dir verwebten Natur — fernvon dem heiligen Schneckengang eines ungebrauchten, strafbaren