Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Zählen war, wie oft er mit dem liebenswürdigen Dichter aneiner Tafel gespeist habe, so störte ihn dieser durch seinenlangjährigen Briefwechsel mit dem berühmten Manne. Man-cher hat mehrere Wochen bei ihm in Ferney verlebt, undglaubwürdig genug die Affen persönlich gekannt, die dortim Leben, wie hier in hölzernen Nachbildern, seinen Ruhmstützten. Der Eine gab zu verstehen, er habe ihm, der jedeKleinigkeit zu benutzen wußte durch Umgang vielleicht zumehr glücklichen Einfällen geholfen, als sich die literarischeWelt wohl vorstelle; der Andere beschwor bei seiner Ehre,daß er vier Posten hinter Voltaires Wagen hergefahren, undimmer so glücklich gewesen sey, beim Aussteigen ein oder zweiWorte von ihm zu hören, die bis zur nächsten Station wieeine Herzstärkung auf ihn gewirkt hätten. Ein Dritter, indemer das Kinn vorstreckte, wie Voltaire selbst, ließ merken, ertrüge wohl die Physiognomie des Dichters nicht von ungefähr. Sey es wie es sey, unterbrach er sich selbst, taut mieux!

Da ich mich von allen diesen Glücksfällen keines einzigenrühmen konnte, so kam es mir auch nicht von weitem in denSinn, darein zu sprechen, bis mir eine junge Dame dieZunge löste.Ach Gott!" rief sie enthusiastisch aus, welchenGenuß gewährt nicht sein herrlicher Geist einemdenkendenWesen!" Ich blickte ihr geschwind nach dem Busen, weilKenner behaupten wollen, hier säße den Weibern der Ver-stand, so wie ihr Herz hinter der Stirne. Beides aberkam mir etwas platt vor.Vier Monate war der große