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Den dringendsten Bitten ihrer Begleiterin entgegen, nirgendanderwärts hin, als in das öffentliche Irrenhaus! Nachdemsie die innere Einrichtung nachdenkend untersucht hatte, schienes sie zu freuen, in einem kleinen, abgesonderten Hof einpaar leere, reinliche, vergitterte Kammern zu finden. —Diese hier, wendete sie sich leise gegen den Aufseher, mietheich für mich, und die anstoßende — wehmüthig fragend blicktesie dabei Annen in die Augen — für meine Freundin. Seitjenem Morgen wohnt nun die edle Dulderin, immer in sichselbst versunken — außer dann und wann, wo sie die Gefährtinihres Elends durch einen sanften Händedruck zu trösten undzu bitten scheint, sie nicht zu verlassen — in stiller Verbor-genheit. Nähert sich aber die Schreckensstunde, die sie aufewig von ihrem Gustav trennte, so mag die Uhr solche an-kündigen oder nicht, ihr insrinktgleiches Gefühl irret sich umkeine Minute — dann tritt sie an das eiserne Gitter ihresselbstgewählten Gefängnisses, und ihre zurückgehaltenen Klagentönen nun in sonvrischen Worten gen Himmel. Allmähligumzieht Fieberrvthe die blassen Wangen, die matten Augenfangen an zu glühen, die Stimme hebt, das Haar sträubtsich, und eine kurze vorlaufende Erschütterung des schönenGesichts kündigt nun den Eintritt der Wuth an, die bis zurvölligen Entkräftung des armen Weibes fürchterlich fort-dauert. Dieses ist bis jetzt der abgemessene tägliche Gangihres verschmachtenden Lebens. Hat schon meine ErzählungSie so tief gerührt, mein Herr, was wird nicht erst das