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ihre dienstbaren Geister das grüne Gewölbe ausräumen lassen.Mit dieser Juwelensammlung an Ohren- und Fingerringen
— Halsbändern und Aitternadeln — Uhren, Zahnstochern —und Tabaksbüchsen, könnte man, dächte ich, die Bekehrungder Juden übernehmen, an der uns doch allen gelegen ist.„In der That, ehrwürdiger Herr," nöthigte mir diese seltneErscheinung die Worte ab, „habe ich die Hochheilige nirgendsnoch so reich ausgestattet gesehen, als hier! Welcher frommeBienenschwarm muß nicht seinen irdischen Honig diesemKloster zugetragen haben, um sich dadurch Zellen im Himmelzu bauen!" „Nichts weniger als das, mein Herr," antwor-tete der Mönch: „alle Schätze dieses Schrankes rühren vonder Dankbarkeit einer einzigen Seele — von der AndachtLudwigs des Vierzehnten her. Auch legt die Mutterihm zu Ehren ihre kostbarsten Kleinodien, so wie jeneshimmelblaue Kleid mit Perlen, nur zu seinem Geburts-tage an. Verlangen Sie noch stärkere Beweise von derAchtung dieses großen Monarchen für unsere Madonne
— so sehen Sie hier" — indem er ein neues Fachherauszog — „das Ordensband des heiligen Geistes, daser ihr beim Antritte seiner glorreichen Regierung, —hier seinen Heirathskontrakt, den er der Wunderthäterindurch einen Gesandten zuschickte, als er sich mit der Jn-santin Maria Theresia von Spanien vermählte, und hier,in diesem kostbaren Einband, den pyrenäischen Friedens-schluß" —