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herzlichen Geständnisses entfaltete eine Rose mehr auf denjugendlich verschämten Wangen. Ich war so verloren in derkörperlichen und geistigen Schönheit dieses unvergleichlichenKindes, daß ich mich selbst nicht nach dem Mitgenoffen meinerTrunkenheit umsehe» mochte, der, vorgebogen über das Fenster-polster mit klopfendem Herzen an meine dort ruhende Hand,den Bewegungen des meinigen sympathetisch zustimmte. Sieaber, nun über alle Wehmuth erhaben und in dem glücklichenWahne, sie stehe nur vor den Augen Gottes, und kein mensch-licher Zeuge, außer den vertrauten Beiden, denen sie die Tiefeihres hingegebenen Herzens öffnete, könne das Verathmenseiner letzten Seufzer vernehmen, rief mit schmelzenderStimme: „Meine Seele," rief sie dem Dominikaner in demschauernden Augenblicke zu, da er seine Hand aufhob, um ihrGewissen loszusprechen und sie zu ihrem furchtbaren Berufeinzusegnen, — „fühlt sich jetzt gestärkter und zu dem Hin-gang aus der Welt meiner Jugend bereit, nur, daß ich ausihr so manchen weisen Rath, so vielen Stoff zu hohen Be-trachtungen in meine einsame Armuth mitnehmen soll, ohneIhm, der mich damit ausstattete, dafür danken zu können —nur dieß noch beklemmt mir die Brust. — Ach! findest dunichts Tadelnswürdiges in meinem Verlangen, so übernimmund berichtige, ehrwürdiger Vater, diese Schuld meiner Er-kenntlichkeit. Gott, schluchzte sie, faltete die Hände und schlugdie Augen gen Himmel, möge ihn segnen und beglücken! Essoll mein tägliches Gebet seyn! Sage ihm dieß zu meinem