Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Zeit würde ich sie als ein treues Sinnbild der Vergänglich-keit aller menschlichen Freuden, in Vergleichung mit denewigen Lichtern am Himmel, vielleicht länger betrachtet haben;aber in diesem Augenblicke dachte ich weder an Zeit nochEwigkeit, sondern — solltest du es wohl glauben? «„ diekleine zarte Mignonne unseres Nachtisches. Großer Gott,und ich suchte Agathen! Ich hatte die längste Weile die lis-pelnden Sträuche durchirrt, ohne sie zu entdecken, und ichfing schon an zu fürchten, daß es mir hier noch einmal mitmeiner Stirne ergehen mochte, wie vor einigen Monaten zuCaverac, als glücklicher Weise ein Fünkchen, das mir ineiniger Entfernung entgegen blinkte, meiner gesunkenen Hoff-nung wieder aufhalf. Dort — ja dprt sitzt das liebe Kind,ihr kleines Laternchen neben sich, auf einer Rasenbank, undso geschwind, als dieser Gedanke, war auch der Zaun, derden Grasplatz von dem Park abschnitt, überstiegen. Ich willsie nicht erschrecken, nahm ich mir vor, glaubte auch, ichginge langsam, kam aber bei allem dem bald genug meinemGegenstände so nahe, daß ich, bestrahlt vom Lichte, zwarnicht Agathen, aber eine andere menschliche Figur unterschei-den konnte, die sich langsam an einer Urne in die Höherichtete, und mir kein geringes Grausen erregte, ehe ich be-merkte, daß es der Spender des heutigen Segens — derfromme Mönch war, der mir entgegen trat. „Ach, heiligerVater," sprach ich ihn an, „was macht Ihr an diesem ein-samen Orte, und welchem Heiligen gilt euer nächtliches Gebet?"