Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Stiftung band. Ich kam unter die Zahl der Wenigen, denenals Priestern einzelner Kapellen, und als Beichtvatern, oder,welches einerlei ist, als gedungenen Erbschleichern, außer demKloster zu leben erlaubt wird. Seit diesem sonderbar glück-lichen Verhältnisse habe ich erst angefangen meiner wahrenBestimmung zu folgen, aber das Glück der Jugend — dasEingreifen der Liebe in die Ankunft war dahin, war einemfalschen Götzen aufgeopfert, und ach! kinderlos blicke ich nunin das Grab. — Doch lernte ich in der Freiheit, was inmeiner Aelle unmöglich war, Menschen lieb gewinnen, undgewann selbst treue und würdige Freunde. Das Bette einesKranken brachte mich mit dem edelsten von allen, mit demMarquis von Saint-Sauveur in Verbindung." — Aber hier,Eduard, will Ich das Wort nehmen, um dir die große Seeledieses Religiösen anschaulicher zu machen, als aus seinereigenen, nur allzubescheidenen Erzählung erhellen würde.Erst durch die zudringlichsten Fragen und durch Ausammen-stellen seiner kurzen Antworten, konnte ich mir über seineWürde — seinen Antheil an den frohen Begebenheitendes heutigen Tages und den geheimen Ausammenhang der-selben Licht verschaffen. Saint-Sauveur, dessen hohe, thätige,romantische Tugend er mir nicht beredt genug schildern konnte,brachte ihn in die Bekanntschaft von Älarens Mutter, diezwar eine religiöse Schwärmerin, aber zum Glück für»dieTochter eine eben so rechtschaffene, verständige und lenksameFrau war. Sie hatte bei der schmerzhaften Geburt derselbenThiimmel, sänimll. Werkt. v. 14