Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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setzte mich auf eine Altarstnfe und hing den Kopf. „Waszum Henker hast du da für eine Correspondent!«," fragteSaint-Sauveur, als er die Unterschrift zuerst ansah —„Clektra? — dermalen auf dem Jahrmarkt zu Montpellier?"— Ich gab ihm Aufschluß, so gut ich konnte — «der jedeZeile, die er weiter las, nöthigte ihn zu einer neuen Frage,die endlich, zusammengenommen, ein Verhör bildeten, wobeiich nur zu sehr fühlte, wie albern ich aussah — „Du hastalso deine Livreen auf dem Trödel gekauft? Schmuck vonWerth darin gefunden? und ihn seinem Eigenthümer nichtwieder gegeben? und darüber, wie ich sehe, zwei ehrlicheKerle — als Mörder der entlaufenen Bursche, die vorherdie Kleider trugen, in Ketten und Banden gebracht? — DieFrau meldet, das Gericht bedrohe beide Brüder mit derTortur — und — es ist schrecklich, gäbe ihnen nur drei TageZeit, ihre Unschuld entweder darzuthun, oder- sich auf denGalgen gefaßt zu machen. Welchen fatalen Handel hast dudir da zugezogen, lieber Wilhelm, und was gedenkst du nunanzufangen?" Ich hockte vor dem Marquis wie ein armerSünder — gab ihm kleinlaut über Alles Bescheid — gestandihin aufrichtig die Schuld meines unverzeihlichen Leichtsinns,und bat um seinen guten Rath. Er that mancherlei Vor-schläge, die er aber ihrer Weitläufigkeit, Unsicherheit odermöglicher Zufälle halber, eben so bald wieder zurücknahm.Nach langen Hin- und Herreden blieb mir nichts übrig, alsum seine Pferde und Wagen bis Marseille zu bitten, von wo