Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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wären ? Doch vielleicht ginge das noch am ersten an" —„Lieber Herr," unterbrach er mich lächelnd — „Sie setzenhier Fälle voraus, die ganz nnd gar nicht anf mich passen.Ich habe in Deutschland nirgends etwas zu hoffen — sogarvon meiner leiblichen Tante nichts, die zwar wohlhabend,aber die unverträglichste, geizigste und mir abgeneigteste Frauauf Gottes Erdboden ist. Ihre Bruder waren geschätzteMaler; sie aber lebte bloß von ihren Renten und verstand

— Nichts. Sie hielt nur die Italiener für Meister, undimmer setzte sie hinzu: ich würde nie einer werden — undeben ihr zum Possen habe ich meinem Namen durch eineUebersetzung geholfen, und werde ihn forttragen bis an mei-nen Tod." — „Ja, wenn das so zusammenhängt, mein guterPafferino," wobei ich mich hinter den Ohren kratzte, „so weißich kaum, wie der Sache zu helfen steht." — „WelcherSache?" fragte er neugierig. „Nun — ich kann Ihnen wohlwieder sagen, was ich von einem meiner Korrespondentenals gewiß gehört habe — Ihre liebe Tante ist seit Jahr undTag sehr verträglich geworden. Sie vermuthet, daß es Ihnenhier eben nicht nach Wunsch geht." — „Das hat sie errathen,"seufzte er, „denn Ihnen kann ich es wohl gestehen, daß ichmanchmal nicht weiß, wovon ich den andern Tag leben soll.

— Und Sie werden wohl selbst bemerkt haben, daß ich nochimmer das Kleid trage, in welchem ich Ihnen Stunden gab,und daß es nun nicht länger mehr halten will..." „Unddiese will Ihnen," fuhr ich fort (ohne ihn merken zu lassen,