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Koncert, das sie umgibt, und horchen nur nach der Trompetehin, die einst, wie sie sich einbilden, über ihr Grab schmet-tern wird. — Wer kann die Märtyrer der Religion zählen,die oft so irrig — abgeschmackt und toll ist, als nimmermehrdie fire Idee des armen Sperling! Wer muß, bei gesundemVerstände, nicht die Unsterblichkeit der Miltone, Butler undKepler bemitleiden, die sich bei lebendigem Leibe ihre Lebens-kraft abzapften, die besten Gelegenheiten versäumten, dasHerz eines fröhlichen Freundes, den Busen einer schönenZeitgenossin zu erobern — nur an ihren eigenen Fingernund Federn nagten — und die magersten Bissen verschluck-ten, um nach ihrem Tode, wo sie nicht mitessen konnten,unbekannten Buchtrödlern desto fettere aufzutischen. Ichmochte den Weg, auf den mich Sperling gebracht hatte, nichtweiter verfolgen, aus Furcht, auf meinen eigenen Haushaltzu stoßen.— schob einstweilen mein Selbstgespräch auf, undhielt es für dringender, mich in das seine zu mischen, dasnicht aufhören wollte. So oft ich bei seinem Erker vorüber-schritt, warf ich eine Bemerkung hinein, die er nutzen sollte.
— „Die ewige Kunst, können Sie mir, als einem altenFreunde, glauben, verliert nichts dabei, wenn Sie sich fü-gen. — DaS Vergnügen, Talente unterstützen zu können"
— indem ich meinen Oberrock anzog — „ist vielleicht mehrwerth, alS die oft betrügliche Ueberzeugung, ein eignes zuhaben." — Er ließ sich durch alles Das nicht stören. „Ichstelle mir eine wahre Freude vor" (redete ich so für mich),