Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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.,ivmn ich einmal meinen alten Lehrer aus seinem Landsitzebesuchen kann, und wir bei einer guten Mahlzeit über dieGröße des armen Correggio plaudern, — und uns der ver-gangenen Zeiten erinnern werden/' Auch das focht ihn nichtan. — Er starrte noch immer vor sich hin, das Wochenblattseinem dürren Knie über gebogen, und hing den Kopf, ohneeinen Laut zu geben. Bastian meldete, daß die Pferde gleichda seyn würden, aber sein Seelenkampf dauerte fort, undmir ward dabei ganz schwül um das Herz.

So oft ich, lieber Eduard, den Don Quirote gelesen undbis znm Ende des herrlichen Buchs über seine Thorheitengelacht habe, so grübelte es mich doch bei dem letzten Kapitel,wo er wieder klug wird, immer in der Nase. Ich dächte, eswäre für uns alle nichts Erbaulicheres und Rührenderes ge-schrieben. Wie der arme Mann, so stillschweigend in sichgekehrt, nachsinnt, die Schatten des vergangenen Lebens —jene Heldenthaten — seine heiße platonische Liebe zu Dulcineen,Sancho's gutmüthige Freundschaft und die treuen Dienstedes dürren Rosinante — seiner erstaunten Seele vorüber-gaukeln — wie er Alles, was sonst in seiner Einbildung vonso hohem Werthe war, jetzt in einem ganz verschiedenenLichte betrachtet, nicht begreift, wie ihm doch sein gesunderMenschenverstand abhanden gekommen, und Gott demuths-voll um Vergebung bittet, daß er so lange ein Narr gewesen.Ein solcher Büßender — welche Mitgefühle muß er nicht beiJedem rege machen, der ihn anblickt! In gleicher bänglichen