Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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seiner Gemahlin. — Wenn Sie wollen, will ich Sie unsererjungen Gebieterin vorstellen, der auf jener Nasenbank ohne-hin Zeit und Weile lang wird, so ist Ihnen beiden gehol-fen." „Wohl," sagte ich, „wenn Sie glauben," und sonäherten wir uns der vornehmen Frau. Schon in einigerEntfernung konnte ich schließen, daß es keine gemeine Schön-heit sey. — Ihr Neisekleid von grauem Lasset lag ihr vonobenher knapp an, und umflatterte ein paar vorgestreckteniedliche Füßchen. Ein schwarzer Sommerhnt beschatteteein Helles Gesichtchcn, die eine Hand spielte mit einem Spa-zierstock, die andere ruhte auf einem englischen Windspieleneben ihr, das uns anmeldete. Das Ganze gab ein freund-liches Bild. — „Hier, Mplady," rief mein Introducteur,„habe ich die Ehre, Ihnen einen meiner Bekannten vor-zustellen, dem die Equipagen Euer Gnaden den Weg ver-stopfen. " Die herrlich schlanke Figur erhob sich ein wenigvon ihrem Sitze. Ich verneigte mich auf das Ehrerbietigste,stotterte einige Entschuldigung über meine Freiheit, richtetemich in die Höhe, begegnete ihren Augen und . . . „My-lady" — und — zugleich — „um Gotteswillen!" rief ich,„Sie sind es, Klärchen, Sie?" —

Wenn du denkst, daß sie von uns beiden es war, dieam meisten erschrack, so kennst du sie schlecht. Mit der stolze-sten Ruhe maß sie mich mit den Augen, und sagte mitWürde: „Ich heiße jetzt Baltimore, Gemahlin des Herrn,der eben auf uns zukommt. Wie ist es Ihnen zeither