Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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daß er dem Herrn angehöre, den ich suchte. Er bestätigte esund war so flink in seinem Dienste, daß er dem Baron dieAnkunft der Schreibtafel schon gemeldet hatte, als ich nochauf der Treppe war. Kaum hatte ich meinen Staubmantelabgeworfen, so trat dieser auch schon in mein Aimmer —eine Figur von dem edelsten Anstaube, ein offenes, lieb-reiches, verständiges Gesicht, so einnehmend und munter inseiner Unterhaltung, wie es nur ein Deutscher seyn kann,den gute Gesellschaften und Reisen gebildet haben. Ich wußtenicht gleich, nach was ich zuerst greifen sollte, um ihm einebessere Meinung von mir beizubringen, als ich selbst hatte,machte Entschuldigungen über den Auszug, in dem er michträfe, hätte zwei Nächte nicht geschlafen und käme — daswar es eigentlich, wodurch ich mir ein Ansehen bei ihm er-betteln wollte — von der Bastide meines vertrautesten Freun-des, des Marquis von St. Sauveur, dessen Vermählung ichals der einzige Gast beigewohnt hätte.

In der That traf ich es hier wieder so gut damit, wiebei Herrn Filbert. Er kannte den Brigadier, wünschte mirGlück zu seiner Freundschaft, und hörte mit innigem Antheilmein enthusiastisches Lob über seine Gemahlin. „Es ist wohlSchade," sagte er, „daß Sie ihm nicht auf sein Stammguthaben folgen können. Dort würden Sie ihn als einen kleinenFürsten bewundert haben, der Alles das leistet, was manoft umsonst von dem größten erwartet." Ich ging nun nichtohne Herzklopfen zu dem Hauptgeschäft über, das ich mit ihm