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Wohlgeruch ist, habe schon sechs solcher Todtenmahle wie dasheutige, die der menschenfreundliche Prosektor mir als Arz-neien verordnete, beigewohnt. Länger aber will ich sein Narrnicht seyn. à oom-rnire: bin ich nun einmal verdammt,mich dem Drucke des Lebens preiszugeben, so sey es we-nigstens in meinem Vaterlande. Doch es ist Zeit, daß jedersein Bette suche. — Holla — leuchtet dem Herrn! — SchlafenSie wohl!"
Der Kopf schwindelte mir bis in die Chinawurzel. Eindunkles, schmerzhaftes Gefühl beklemmte mir die Brust.Nach genauer Untersuchung fand sich, daß es nichts als zärt-licher Kummer war, den ich für das unschuldig verleumdeteschöne Mädchen empfand, denn an die Wahrheit einer sohäßlichen Nachricht war mir nicht möglich zu glauben. Dermorgende Tag soll mir die Sache klar machen. Ich habe über-haupt nicht leicht einem mit größerem Verlangen entgegengesehen, denn ich gehe mit der frohen Aussicht zu Bette, ihnin der Gesellschaft eines Mannes hinzubringen, dessen lie-benswürdiger Charakter mich von Jugend auf an sich gezogenhat. — Und hätte ich nichts als seine Visitenkarte nebeneinem Haufen anderer, in dem Zimmer des Doktors, unterdem Spiegel entdeckt, so würde ich mein Souper nicht für zutheuer halten. Solltest du von dem muntern, launigenKammerherrn *** nichts gehört haben, der die schläfrigsteGesellschaft, in die er tritt, schon durch seine Gegenwart auf-heitert ‘I — Dieser ist's, von dem ich spreche; er war der