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so malerisch an ihrem weißen Nacken Herabrollen, und pflanztestatt schwarzer Stifte reine Perlen in ihren Mund. That erUnrecht daran? Ist es etwa menschlicher, wenn andere indemselben Fall ihr Gebiß von mehreren Savoparden zusam-menkaufen, und mit dem Elfenbein der armen Jungen aufEroberungen ausgehen? Würden wohl die Geschichten allerder Haartvnren auf unsern vornehmen Damenköpfen erbau-licher ausfallen, wenn sie eben so bekannt wären, als dieeben erzählte? Der Arzt, behaupte ich, hat das liebe Kindnicht nur schöner, als es vorher war, sondern auch fester fürihre Tugend hergestellt. Denn ward jene Unglückliche, dievielleicht aus Verzweiflung ihr Kind mordete, des Beispielswegen hingerichtet, welche Reliquien könnten rührender andas Herz sprechen? Welche Warnung könnte ein unbefange-nes Mädchen vor dem ersten Fehltritte kräftiger sichern, alsder Nachlaß einer so tief Gefallenen, den es als seinen täg-lichen Schmuck trägt, mit dem es jeden Morgen vor seinenSpiegel tritt? Der ausgelernteste Verführer würde schwer-lich Lippen erreichen, die Kleinodien von so magischen Kräf-ten bedecken. Ich würde den Spötter aufs Maul schlagen,der aus diesen, dem lieben Kinde zugefallenen Hähern Reizendie Bemerkung ziehen wollte, daß man, mir der seltenstenMühe sogar, nicht einmal aus zwei weiblichen Geschöpfenein ganz unberührtes, ächtunschuldiges zusammenzusetzen ver-mochte. Es wäre nichts, als ein boshafter Einfall. Nachernster Erwägung eines richtigen Verstandes sind die Spiele