Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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entgegen fahre. Lauf auf die Post voraus, bestelle eine leichteChaise, damit ich schon angespannt finde, wenn ich nach-komme." Bastian war wie ein Pfeil die Treppe hinunter,als .. denke einmal, der Kammerherr, aus altgewohnter Hof-sitte, mir einen Gegenbesuch machte — zwar nicht in eigenerPerson, sondern, viel gefährlicher, durch eine schön verzierteKarte mit seinem Wappen und Namen, die mir seine jungeAufwärterin überbrachte. — Doch die schönsten elektrischenVersuche hätten mich in diesem Augenblicke nicht aufhaltenkönnen. — Ich hatte Margot in Gedanken — schenkte der Ueber-bringerin um nichts und wieder nichts einen großen Thaler,und entließ sie mit vielen Empfehlungen an ihren alten Patron.

Der Hausknecht mußte mich den nächsten Weg nach demPosthofe führen. — Ich fand eine Chaise mit vier Pferden,setzte mich mit Margvts Bruder ein, und ehe zwei Stundenvergingen, befanden wir uns vor einem recht artigen Wirths-hause zu Lünel. Bastian, so wie ich abstieg, machte sich aufdie Beine. — Ich bestellte sogleich ein ausgesuchtes Abend-essen für mich und meine Gäste — und täuschte unterdcßmeine Ungeduld mit Besichtigung des Orts und seiner Wein-berge — kam aber immer noch zu früh zurück, und wußte jetzteben so wenig, als vorher, was ich mit mir anfangen sollte.Der nächste Weg vom Weinberge, dachte ich, geht zum Fasse,um das Gewächs zu versuchen. Mit diesem Vorsatz trat ich,vorbeigehend, in die Stube des Wirths. — Es war einverständiger Mann, der mir sehr gern ein paar Flaschen von

Tdünimel, sämmtl. Werk-. VI. 8