Hntzfertlg — Hanbar.
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u. f. w. 2) Die Anzahl Hunde, die gemeinschaftlich auf ein Thier gehetztwerden. Die Anzahl der zu einer Hatz gehörigen Hunde ist sehr verschieden,je nachdem die Thiere, die gehetzt werden sollen, kräftig, stark und tapfersind. Zu einer Hatz auf hauende Schweine nimmt man gewöhnlich 2oder 3 leichte Hunde oder Blendlinge, und 4 oder 6 schwere Hunde; fürBachen, Frischlinge und grobe Sauen aber sind weniger Hunde nöthig.Bei der Dachshatz in der Nacht ist nur ein Blendling nöthig, um demDachssinder Beistand zu leisten, und zur Hasenhatz nimmt man gewöhnlich3 Windhunde, die ein Strick genannt werden, obgleich ein recht guterWindhund einen Hasen einholen und fangen kann. Dergleichen Hundewerden Solofänger genannt.
HatzfertlH, nennt man es, wenn Leute, welche Hatzhunde führen,die Schleifen an den Hetzleinen aufgezogen, oder die Hetzriemen aufgeschnallthaben, und die Enden davon in der Hand halten, um die Hunde auf denZuruf des Jägers: Hetz! sogleich schießen lasten zu können.
Hatzhunde, oder Hetzhunde, sind große und starke Hunde, wo«mit man Baren, Wölfe und Sauen hetzt und fängt. Man theilt sie inschwere und in leichte Hatzhunde, je nachdem sie groß und flüchtig sind.Zu den Hatzhunden rcchw t man auch die Windhunde, die zum Fang derHasen und Füchse vorzüglich gebraucht werden. Die schwersten oder größtenHatzhunde findet man unter den englischen Doggen; doch steht ihr Muthoft mit ihrer Größe in keinem günstigen Verhältnisse; denn der kleinereoder geringere Bullenbeißer packt viel beherzter an, ob er gleich nicht so vielKraft hat, das Thier zu halten, wie die Dogge. Die leichtesten Hatzhundesind eine Mitrelrace, die man von englischen Doggen und großen Wind-hunden erzieht, und die man Blendlinge nennt. Da sie sehr schnelllaufen können, so benutzt man sie dazu, die Sauen u. s. w. bald einzuho-len und so lange aufzuhalten, bis die schweren Hunde herbeikommen kön-nen. Die leichtesten Hatzhunde aber sind die Windhunde, da sie die schnell-sten Läufer sind, und auf flachem Felde einen Hasen oder Fuchs bald ein-holen und ihn auf der Stelle würgen. Eine kleine Art Windhunde, Wind-spiele genannt, sind zur Jagd nicht brauchbar, sondern werden nur auSLiebhaberei, wegen ihrer zierlichen Gestalt, gehalten.
Hatz los! Hetz zu! ist der Zuruf des Jägers, wenn die Hatzhundelosgelassen oder gelöst werden sollen.
Hatzmann, oder Hetzmann, wird derjenige genannt, der einenHahhund führt. Mehr als einen solchen Hund kann ein Mann nichtführen, da sie ihn umwerfen würden, wenn sie Wild sehen oder äugen,oder auch, weil sich manche Hunde beißen und dadurch die Jagd verder-ben würden.
Hatzschirm , ist ein von Reisern gemachter, halbzickelsörmiger, 4 F.hoher Schirm, hinter welchem die Hatzhunde verborgen gehalten werden,bis Sauen hervorkommen. In Ermangelung solcher Schirme stellt mandie Hunde so, daß sie die Köpfe vom Treiben abgewendet haben. Nurauf den Zuruf: Hetz! laßt man sie die Sauen sehen, und hetzt sie ab;doch darf dies nicht eher geschehen, als bis man den Sauen in die Flank«hetzen kann; denn hetzt man ihnen auf den Kopf, so wenden sie oft um,und sind früher in dem Dickichte, als die Hunde herankommen können.
Hau, oder H e y, wird an manchen Orte» der Holzschtag genannt.
Haubar, kann ei« Holzbestand in verschiedener Hinsicht sei», mhm-
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