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Detail auszudehnen, welches am Ende denn doch das zuerstrebende Ziel ist.
1) Es soll damit nicht gesagt werden, daß die Privat-wirthschaft in einem ganzen Lande, z. B. in ganz Deutschlandhöher zu stellen wäre als die Staatswaldwirthschaft, im Allge-meinen ist gewiß das Gegentheil der Fall, weil in der großenMasse, besonders bei den kleinen Privatwäldern noch viel fehlt,ehe sie ganz nach den wissenschaftlichen Regeln bewirthschaftetwerden. Wenn aber ein Privatwald ebenso gut als ein Staats-wald bewirthschaftet wird, so ist das finanzielle Ergebniß einhöheres bei jenem. Das wird schon dadurch bewiesen, daß mitseltenen Ausnahmen in Privatwäldern die Taxe höher steht,als in Staatsforsten, welches z. B. gegenwärtig (>856) imKönigreich Sachsen zwischen '/» bis beträgt.
2) Es kommt diese Art von Dienstdünkel und dienstlicherBequemlichkeit weit öfter vor als man glaubt, und ist zumgroßen Theil schuld daran, daß das in der Note I. angedeu-tete Verhältniß im Preise besteht. Wenn z. B. Jemand drin-gend Hol; nöthig hat und der Staatssorflbeamte vertröstet ihnvon einer Zeit auf die andere, bald diesen bald jenen Grundangebend, so wird der Käufer gern in einem Privatwalde etwasmehr bezahlen, wenn er nur sein Bedürfniß bald befriedigenkann w.
3) Was die Reinerträge aus den Staatsforsten anbe-trifft, so sind für diese gegenwärtig noch sehr wenige Zahlenzu gebrauchen, weil die so verschiedene Belastung der Forsten,namentlich die Holzabgabcn zu geringen Preisen darauf so sehreinwirken. Hundeshagen führt in der Encycl. III. B. S- 268u. f. mehre Beispiele an. Es mögen hier zuerst einige Zahlenvom Königreich Sachse» Platz finden, welche in so fern einenbesondern Werth haben, als hier die forstliche Betriebsamkeitnicht durch lästige Servituten oder Zwang zur Abgabe be-schränkt ist. v. Flotow, Beiträge zur Statistik des Königr.Sachsens S. 63 gibt den Reinertrag der Staatsforsten pro