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Die Staatsforstwirthschaftslehre : ein Handbuch für Staats- und Forstwirthe / von Karl Heinrich Edmund von Berg
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3. Der Beitrag an Brennstoff, welcher von Abfällenbei der Land- und Gartenwirthschast erfolgt, ist fehr wichtig.Die Umzäunungen, Feld- und Wiesengehölz, die lebendigenHecken, Abfälle von Obstbau, Weinberge, Mais- und Ta-baksftengel u. s. f., gewähren beträchtliche Massen von Brenn-material, in südlichen Ländern den ganzen gewöhnlichen Be-darfs). Auch die große Masse des Leseholzes darf hier nichtunberücksichtigt bleiben, sowie die Hülfe, welche Stein- undBraunkohlen und Torf gewähren.

4. Das Klima, namentlich die Dauer und Strenge desWinters im Allgemeinen und das örtliche Klima, scharfeZugwinde, Wald- oder Meeresnähe, Gebirge u. s. f. habenauf die Holzconsumtion einen bedeutenden Einfluß^).

I. Hundeßhagen Encycl. 3. B. S. 254 ist der Ansicht, daßkaum 8 Procent des ganzen jährlichen Holzverbrauchs als Nutz-holz anzusehen sei. Die den ausgedehntesten Holzhandel trei-benden Forste von einigem Umfange dürften nicht viel über14 bis höchstens l 6 Procent liefern; Niederwälder aber nur3—4 Procent. Die Angabe ist nach dem jetzigen Zustandedes Holzabsatzes etwas geringe, welches Folgendes zu beweisenscheint: Am Hannöverschen Harze auf einer compactenWaldmasse von mehr als 200000 preuß. Morgen, war nachdem Durchschnitte der 5 Jahre 18 ^/ 4 » das Nutzholz Procentbeim Nadelholze 29, beim Laubholze 7, der Gesammtabgabemit Einschluß des Stockholzes, wobei noch zu bemerken ist, daßam Harze die Stöcke und Wurzeln sehr sorgfältig gerodet wer-den. Die baierschen Staatswälder liefern, ohne Berechnungdes Stockholzes >7 Procent, mit dessen Anrechnung >4 Procent(Forstverwaltung Baierns >844).— v. Kettner, Beschreibungdes badischen Murg- und Oosthals, Frankfurt >846 S. >80,berechnet für die Domainenwälder jener Gegend 30 Procent.Für die sämmtlichen badischen Domanialwaldungen werden ohne