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5. Holz zum Kochen und Brühen des Viehfutters:
für I Kuh '/iv—Klftr.; für ein Schwein die Hälfte.
Der Holzbedarf kleiner bäuerlicher Wirthschaften im Gan-zen wird nach derselben Instruktion angenommen:
1. Für eine Bauernwohnung von 9» — 120 Mrg. Landzu >0-12 Klstrn.
2. Für desgl. von 60—90 Morgen 8—10 Klstrn.
9. Für eine kleinere Wirthschaft von 90 — 60 MorgenLand, zu 6—8 Klstrn.
4. Für eine kleinere Wirthschaft von 8—30 Morgen Landzu 5 — 6 Klstrn.
5. Für einen Tagelöhner ohne Land zu -1 Klstrn.
v. Flotow, Ertragsanschläge über Landgüter rc. Leipzig l820S. 137 rechnet: Verwaltersstube, Stube der Haushälterin undVoigtsstube, jede 3,67 Klftr. Kiefernholz preuß. Maß. Haus-und Wirthschaftsgcstndestube jede 4,4 Klftr. Für jede Gesinde-person zum Kochen, Waschen, Backen 97,3 Cubikf. Eine gleicheMasse für je 20 Stück Kühe. Vgl. Meyer, Gemeinheitstheilungim Königreich Hannover. Celle 1827. Pfeil, krit. Bl. VI. Bd.2. Hft. 1833 über die Frage: Wie groß ist der wirkliche Brenn-holzbedarf einer Familie? enthält noch eine größere Menge der-artiger Notizen.
In Beziehung auf die großen Verrathe an Torf, Stein-und Braunkohlen, welche Deutschland besitzt und dasselbe gewißgegen Holzmangel noch lange sichert, enthält schon der §15 inder Note 4 Einiges. Etwas Specielleres folgt hier noch fürSachsen aus v. Flotow, Statistik :c. 1846.
Sachsen producirt etwa 180 Mill. Stück Torf, beim Stechenoder Streichen ü >2" lang, 4" breit und 3" stark. — 1800 PfundTorf— 1 Klftr. weiches Holz, vertritt diese Masse 58000 Klstrn.weiches Holz. Bei den Braun- und Steinkohlen: 7 ScheffelBraunkohlen und 5 Scheffel Steinkohlen — 1 Klftr. Fichtenholz,welches auf die ganze Production an diesen Materialien 842000Klftr. in Holz reducirt ausmacht. Der Holzertrag des ganzen Lan-des wird zu 893480 Klftr. berechnet, so daß also zusammen ein