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Einwirkung der Wälder auf die Lustbewegungen.
Aehnlich wie das Meer haben große Wälder einen re-gelmäßigen Luftzug, am Tage vom Freilande zum Walde,bei Nacht umgekehrt, begründet in der ungleichen Erwär-mung der Lust').
Wälder, besonders wieder die bewaldeten Gebirge, re-geln den Strich der Winde, brechen die Gewalt der Stürme,schützen gegen die Wirkungen ihrer mechanischen Kraft undgegen ihre Rauheit oder ausdörrende Hitze. Daher wirddas in ihrem Schutze liegende Culturland tragbarer undes gedeihen unter demselben Früchte rc., welche sonst nichtaufzubringen sind"). Auch der verschiedene und oft abwech-selnde Windstrich ist Folge der Waldleere, wie die SteppenRußlands beweisen, in welche der Wind ungehindert vonallen Seiten einbrechen kann, weshalb bei seinen oft schnellumspringenden Richtungen ein schneller Temperaturwechselmit allen seinen nachtheiligen Folgen für die Vegetationdadurch herbeigeführt wird^).
Die Wälder ziehen die Electricität der Wolken an, be-fördern die Entladung der Gewitter, mit ihren vernichten-den und mit ihren befruchtenden Folgen.
1) Am Tage wird das freiliegende Land mehr erwärmt,die Luft also ausgedehnt, bei Nacht aber rascher abgekühlt, dieLuft also zusammengezogen.
2) In Schottlands und Norwegens Gebirgen gedeihet dasGetreide oft nur im Schutze der Wälder. Das Verhältniß desfruchtbaren und bcbaueten Landes in dem reichen Großbritan-nien würde nicht so sehr ungünstig gegen das Unland sein, wennnicht die Cultur dort so sehr durch die heftigen Seestürme