A. Pie Hebeladen.
Die seit dem 17. Jahrhundert unter dem Namen Hebeladenbekannten Maschinen sind im Allgemeinen sehr unvollkommene Ap-parate, welche auf der Anwendung doppelarmigcr Hebel mit ver-änderlichen Angriffspunkten beruhen, durch deren Anordnung diean sich geringen Hubhöhen der Hebel vervielfältigt, also vergrössertwerden können und ein ruckweise« Heben resp. Senken der Lastgestattet ist. Die bemerkenswerthen Formen, in denen die Hebe-lade vorkommt, sind die deutsche, die französische und dieschwedische Hebelade, von denen nur die letztere heute noch
und zwar zum Ausrodenvon Baumwurzelstöcken,als Zugvorrichtung fürSchützen bei Schleusen—, etc. häufigere. VerwendungE findet, Fig. 1 zeigt dieAnordnung einer solchenHebelade in ihrer An-wendung auf den letzterenFall.
Der Hebel EE schwingtlose um einen in demBockgestelle G befestigtenZapfen G und drückt ab-wechselnd auf der einenoder anderen Seite gegeneinen der Bolzen K und L, welche in die entsprechenden Löcherder geschlitzten Zugstange AB gesteckt werden. Vermöge desSchlitzes in AB kann diese Stange sich frei an dem festen Dreh-bolzen G emporschieben und pflegt man zur Vermeidung einseitigerWirkungen auch den mittleren Tlieil EE des Hebels EE für den