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1 (1883) Die Hebeapparate, deren Construction, Anlage und Betrieb / herausgegeben von W.U. Uhland
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B. Die Rollen- und Flaschunzüge.

der Handkette auf ein Kettenrad, an dessen Welle ein Zahnrädchensitzt, welches in eine innere Verzahnung der grösseren Kettenrolleeingreift. Mittels dieser Einrichtung, welche sich sehr gut bewährt

hat, lässt sich eine ganz bedeutendeKraftumsetzung erzielen. Die Förder-last ist bei den 3 letztgenannten Ma-schinen theoretisch ca. 22 mal, bezw.L00 und 800 mal so gross als dieZugkraft, während ihr Wirkungsgradfür den Aufzug, d. h. das Verhältnissder theoretischen zur wirklich nötlii-Po

gen Aulzugskraft -p = »/ = 0,40 an-näherungsweise zu setzen ist. DieKetten müssen etwa 3 mal so langsein, als der Aufhängepunkt desFlaschenzuges vomBoden entfernt ist.

Fine zweite Art der selbsthem-menden Flaschenzüge ist durchEade’s Differential-Flaschen-zug gegeben. Diesen interessantenApparat stellt Fig. 15 dar. Finezum Tragen der Last bestimmte,beiderseits mit Haken ausgerüsteteKette a ist über die mit Spurenoder Einkerbungen versehene Last-rolle hinweggelegt, welche, aufeiner Achse lose sitzend, mit eineminnen verzahnten Bade b aus einemStück hergestellt ist. Dieses innenverzahnte Kad ist im Eingriff miteinem aussen verzahnten c, das einenZahn weniger hat und mit seinerNabe auf einem an der Achse be-findlichen Excenter d sitzt. Mittelspassend angebrachter Führungen unddurch die Beeinflussung des Excenters wird das innere Triebrad ge-zwungen, bei Drehung der Achse eine eigenthümliche Bewegung zumachen, derart, dass jeder Punkt des Triebrades einen Kreis, dessenRadius gleich der Excentricität der beiden Bäder ist, beschreibt. I »urcli

Fig. 44.