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1 (1883) Die Hebeapparate, deren Construction, Anlage und Betrieb / herausgegeben von W.U. Uhland
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Elevatoren.

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sind. Für Flusschifte, welche in mehrere Kammern getheilt sind,müssen mehrere solcher Elevatoren angewendet werden. Diese Ele-vatoren sind sowohl im senkrechten als ancli wegen der ungleichenLukenentfernungen im waagerechten Sinne beweglich, indem sie anRollkralmen aufgehängt werden. Der Elevator ist an einem Balanciera befestigt und sein Gewicht am anderen Ende desselben durchdas Gewicht h vollständig ausbalancirt. Die Stangen c fassen denElevator und dienen dazu, denselben in einer bestimmten schiefenLage zu erhalten. Um den Elevator jedoch in eine beliebige Stellungbringen zu können, sind diese Stangen mit Gewinden versehen,welche durch eine Schraubenmutter gehen, die um einen festen Punktdes Krahngestelles drehbar ist. Wenn der Elevator nicht in Thätig-keit ist, kann er mittels des Haspels z und Kettenrades vollständiggehoben und in das Innere des Gebäudevorbaues gebracht werden.Die Ausflussöffnung des Elevators ist bei d mit einem im Universal-gelenk drehbaren und ausziehbaren Schlauch m verbunden, welcherdas Getreide nach dem Palltrichter n leitet, der mit dem Kusse desElevators e in Verbindung steht.

Diese am Ufer stehenden Elevatoren e, geben das Getreide anWägevorrichtungen j> ab, welche ihrerseits durch Schläuche r mitden im Inneren des Gebäudes stehenden grossen Elevatoren in Ver-bindung gebracht sind. Diese Schläuche können auch auf dieendlosen Bänder u münden, welche dann das Getreide den auf deranderen Seite des Hauses anfahrenden Landfuhrwerken übermitteln.

Für die Abgabe des Getreides an die Schiffe sind die Wäge-vorrichtungen q unterhalb der vorbesprochenen angeordnet, welchedas Getreide von den Bändern u übernehmen und nach erfolgterAbwägung durch Röhren s in das Schiff' gleiten lassen.

Der Hauptantrieb der Schiffselevatoren erfolgt von einer imGebäudevorbau liegenden langen Riementrommel v aus mittels Riemennach der zwischen dem gabelförmig gebildeten Balancier liegendenRiemenscheibe w. Diese letztere ist gemeinschaftlich mit einer zweitenRiemenscheibe auf eine hohle Welle aufgekeilt, durch welche dieBalancierachse geht. Infolge dieser Einrichtung kann sich die Ba-lancierachse und somit auch der Balancier unabhängig von demGange der Riemenscheiben bewegen. Der Antrieb des Elevatorsselbst erfolgt von der erwähnten Riemenscheibe aus nach der flie-genden Riemenscheibe <j mit Zuhilfenahme der Spannrollen y.