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zu Theil werden; theils daß dort/ wenn ein hef-tiger Platzregen kommt/ oder sonst von einem Wol-kenbruch Wasser zu befürchten ist/ die an dem Re-chen damit angebrachte Schleiß?/ die allzugroseEinströmung auf so schnelle Art in etwas verhin-'dern könne/ auch damit nicht Rase«/ Hölzer und!Steine mit in dem ersten Weyher geschwemmtwerden. Werden die Weyher bey heftigem Don-nerwetter/ und damit verbundenen Regengüsse»/ zu'schnell voll/ und geht das Wasser dem Damm gleich/weil man vorher nicht geschwind genug das Re-servebrett/ — so die wahre Aich des Wassers halt/dies man aber bey nöthiger Verminderung dessel-ben auch muß wegnehmen können / — weggeschaffthat/ oder hat man keinen Rechen oben beym Ein-fluß mit Schützen/ zu langsamer Einlassung desviel starker» Wassers/ gehabt; so geschieht es^daß die dann ohnehin unruhigen Karpfen heraus^aus Land springen/ und in Lachen gestohlen wer-den/ oder im Erdreich umkommen.^) ^
Ein
*') Ich ließ an «ine Abiugsrinn«/ so von einemWeyher in einen Behalrer gieng/ vor solche, vonkleinen Stäben ein Gitter machen/ damit keinFisch übergehen könnte. Bey Laich - und Brüt-weyhern muh man aber bey den Abschußkinnen einsehr enges Gitter von Drath vormachen lassen/weil ja die gar kleine Brüt jede kleine Oefnung,wenn der Weyher durch Wasserflut!) schnell hochanliefe/ zum Durchwischen benutzen könnte.