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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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204
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schlechter, Reformatoren der Welt nennen.Die rechte Hand der Erziehung will die linkenicht wissen lassen, was sie thut -- sie thuteS dem Auge der Ewigkeit. Alle Weisheit istzüchtig und wortarm; die Thorheit prahlendund buntschwa'tzig die Erziehung ist Weis-heit.

8) Die Erziehung ist die treue Beyftänbne-rinn der Natur, indem sie ») keine neueNatur erzwingen will, sonder» nur die ge-gebenen Anlagen der Natur entwickelnhilft; indem sie K) nur da, wo die Natursich nicht genug ist, ihre stützende Hand dar-reichet; indem sie c) keine Knospe vor derZeit ausreistet, damit ja der Finger der Früh-bildung die heiligen Zwecke der Natur nichtzerstöre. Wenn nun aber die Erziehung nurBeystandnerinn der Natur ist: so darf sie sichnicht schämen, ihre Schülerinn zu seyn;-denndie erste Stunde des Unterrichtes für denMenschen ist die Stunde seiner Geburt; vondiesem Augenblicke an unterrichtet ihn die Na-tur. Und alles, was die Erziehung thun soll,besteht vorzüglich darin, daß sie dem Haschen-er Nätur nach ihrer eigenen Gelbsent-rvickelung (PestalozziS bedeutender Ausdruck)

Hand-