Weisheit weder »«gepflügte Felder, noch Früh-beeten in ihrem Gebiete duldet — die Erzie-hung ist Weisheit.
ro) Die Erziehung ist religiös, und religiösin ihrem Wesen, in ihrer Lenden;, undin ihren Arbeiten; religiös in ihrem we>se n, indem sie keine geringere Stelle an demZöglinge vertritt, als die Stelle Gottes, ander ihr anvertrauten Mcnschenpflanze; religiösin ihrer Tendenz, indem sie auf nichtsgeringers ausgeht, als das Ebenbild Gottesin dem jungen Menschengebilde zu entwickeln,und in seiner Entwickelung lichthcll darzustel-len; religiös in ihren Arbeiten, indem siein der gottcsvergessenden Selbstsucht alle Kei»me des Bösen bekrieget, und in der selbst-verlangnenden Gottesvcrehrung alle Keime desGuten entwickelt. Mit der Trennung von Gottwar die Thorheit in die Welt gekommen; Ver-einigung mit Gott ist das Wesen, der Zweckund das Tagewerk der Weisheit -7-- die Er-ziehung ist Weisheit.
n) Die Erstehung ist selber Liebe, und bil-det als Liebe; denn sie bemächtiget sichvorerst des Zutrauens, und pflanzet, nurauf dem Boden des Zutrauens, die schönsten
Früch-