der Fehler sey äusserlich bestraft, aber innerlichnicht gebessert, und äusserlich nicht auf immervermieden. Er lasse den Gestraften das Schänd-liche der Sünde fühlen, er gewöhne ihn, sichselber Gewalt anzuthun; er mache ihn aufmerk-sam auf die Anlasse, wo es ihm schwer werdenwird, sich selber Wort zu halten.
iy) Endlich hüte man sich von beyden Er-trcmen, deren das erste fast schon ausgcstorbcnist, und das zweyte bald daö alleinherrschendeseyn wird:
„Die Rinder müssen geschlagen seyn,wenn die Erziehung gedeihen soll;"
und: „Die Rinder dürfen nicht geschlagenwerden, wenn die Erziehung gedeihensoll."
k.
Die Menschlichkeit des Menschen
sey die Krone aller Tugenden des Erzieher-.Die unermüdliche Geduld, die unbesieglichetl-angmurl) — das schwerste Kunststück des Er-ziehers, ist wohl auch das unentbehrlichste inder moralischen Bildung. Wenn dem Manneder Geduldfaden reißt, was soll aus dem Rindewerden?
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So-