§. 26. Britische Schmiedearbeiten. 119
Schränke, vorn aufgehend mit einer Thüre, innen 5 Zoll weniger breit »nd hoch,6 Zoll weniger tief, Schloß mit einem Riegel:
24 Zoll hoch,
18 Zoll breit.
18 Zoll tief
8 Lstr.
26 - -
20 -
20 - -
10 -
/ Sollen 2 Schiebladen
28 -
22 -
22 - -
12 -
/ angebracht werden, so
30 -
24 -
24 - -
14 -
^ kosten diese 2 Lstr. mehr.
32 -
26 -
26 - -
16 -
I
Mit 2 Schiebladen die 5h
Zoll bis 6s;
Zoll Höh
e haben:
30 Zoll hoch,
30 Zoll breit,
2l Zoll
ties 22 Lstr.
33 -
33 -
27 -
- 26 -
36 -
36 -
30 -
- 30 -
Besonders starke Schränke mit h Zoll starkem Blech an den Wandungen, h Zollstarkem Blech an den Thüren, besondere Vorrichtungen zur Sicherung und Stärkungder Schlösser und 7 Zoll gesummter Dicke der Wandungen:
24 Zoll hoch,
18 Zoll breit,
18 Zoll tief
I2H
Lstr.
26 -
-
20
, -
20 - -
15
-
28 -
-
22
- -
22 -
18
-
30 -
-
24
- -
24 - -
2l
-
32 -
26
26 - -
24
-
30 -
30
24 - -
32h
-
33 -
-
33
-
27 -
39
-
36 -
36
- -
30 -
45
-
Bei doppelt ineinander bestnvlichen Schränken garantirt Miluer bei 24slündigcrNothglühhitze die Erhaltung von Papieren. Die Wände haben je 2H Zoll Dicke.Milner erhielt die Preismedaillc.
cl. Bettladen, Schmiedessen, Sattlerbesch läge.
Nr. 58. James Tonk in hatte eine mittelmäßig verzierte zweischläfrige Bett-stelle, theils aus Gußeiseii theils aus Schmiedeiscn konstruirt, ausgestellt. Bemer-kenswerth daran war allein die Konstruktion des Rostes, auf den die Matratze zu lie-gen kommt. Derselbe besteht aus einer Reihe qnerübergehender eiserner Gurte,welche gewölbartig, jedoch so, daß sie dem lokalen Drucke etwas nachgeben können,konstruirt sind. Man denke sich einen handbreiten Baudeiseiistreisen, etwas mehr alsden dritten Theil so lang als die Bettstelle breit ist, an beiden Seiten der Länge »achetwa h Zoll rechtwinklig aufgebogen, unv ebenso auch die beiden Euden, so daß einekantige, länglichrunde Pfanne gebildet wirb. Aus 3 solcher Pfanncnstücke, die auf-gebogenen Kanten nach unten gekehrt, ist jedes einzelne Gurt gewölbartig gebildet,das mittlere Stück liegt horizontal, die beiden Endstücken haben eine flache Neigungund streben gegen die Sargen der Bettstelle, welche stark genug sein müssen, um demGewölbdrucke widerstehen zu können. Die Verbiudung der Stücke ist durch Zwischen-glieder, welche dieselben hakenartig von unten fassen, hergestellt. Dieser Rost hatallerdings einige Elastizität und ist sehr einfach und dauerhaft, die Erhöhung in derMitte muß aber nothwendig eine Abschüssigkeit der Matratzen nach beiden Seitenverursachen, so daß man in, Schlafe nach außen anstatt »ach der Mitte des Bettesgleitet, wcßhalb diese Bettstelle nur für diffentirende Bettgenoffen z» empfehlen seindürfte. Sie ist im illustrtrten Kataloge abgebildet.
Nr. 62. Cowler und James von Wallsall hatte eine aus Schmicdeisenkonstruirtc mit getriebenem Messingwerk verzierte Bettstelle ausgestellt, welche den ge-wöhnlichen aus Bandeisen gestocktem» Rost der Französischen Bettstellen hat. Derillustrirte Katalog enthält ebenfalls eine Abbildung.
Aehnliche nichts Neues darbietende Bettstellen hatten noch Andere ausgestellt.
Nr. 59. Edward Cotton aus London hatte eiserne Bettstellen mit doppeltenBandeisenrosten ausgestellt, in welchen, wie in einem gewöhnlichen Beitroste, Spring-