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XXIl. Klasse. Mctallwaarc».
Nr. 55. Von Granzini aus Turin war eine zusammenlegbare Bettstelle mitMatratzen nebst einem Schranke, welche beide aufnehmen konnten, zu sehen.
Unter Nr. 73 hatte der Bey von Tunis eine Anzahl eiserner SteigbügelOrientalischer Fa?on, mit großen viereckigen Tritten, jedes Stuck wohl 5 Pfundschwer, ausgestellt. Diese Bügel, auf welche man mit dem ganzen Fuß auftritt,mögen nicht unangenehm für den Reiter sein, sie könne» auch bei ihren scharfenEcken zugleich die Sporen ersetzen. Die Vollendung ist ihnen auf dem Schleifsteinegegeben worden. Auch eigenthümliche Gebißstangen waren ausgestellt. Anstatt derKrümmung, welche unsere Kantare» an der Gebißstange haben, ist diese gerade, bataber Dförmig eine 4 bis 5 Zoll lange Stange angeschweißt, an deren Ende nochein eben so weiter ovaler Ring eingeschweißt ist, der, wie es scheint, dem Pferd zumKauen in den Mund gegeben wird. Die Arbeit ist eine sehr unvollkommene.
§. 33 .
Nr. 75. H. Horkum aus Malmö brachte ausgezeichnet schön polirte Hammer»nd Amboße für Flaschner in die Ausstellung. Sie können der Englischen Politurzur Seite stehe». Da sie erst im August ankamen, so konnten, sie bei den Jury-Arbeiten nicht iu Betracht kommen.
Nr. 1t. Zwei Aussteller aus Elkistana, Landberg und II land er, batten ge-wöhnliche Zwei-Tourschlösser ausgestellt, gute Kaufmannswaaren; ebendaher HedlandAnhängeschlöffer gewöhnlicher Art; Bjork einen Schraubstock. Bei solchen Gegen-ständen, welche wohl auftraten um das Verdienst geringen Preises geltend zumachen, trat der »mstand, daß keine Preise angeheftet waren, der Beurtheilung sehrbinderlich, ei».
Nr. 77. Berg ström hatte ein sauber ausgearbeitetes Sicherheitsschloß nachEbubb's System ausgestellt, welches einen tüchtige» Schlossermeister beurkundete.
§. 34 .
Bedeutende Schmied-Arbeiten erschienen von Amerika , abgesehen von den vondorther ausgestellten Maschinen und Ackerbau-Werkzeuge», welche letztere besondersfleißig gearbeitet waren, keine. Von mehrere» Ausstellern waren theils mit Maschi-nen geschnittene, theils von Hand gemachte Nagel ausgestellt, vorzugsweise um diegute Qualität des auch in Barren ausgestellten Eisens zu beweisen. ES läßt sichaußer dieser nichts darüber berichten. Dagegen boten die von New-Pork aus zurAusstellung gebrachten Schlösser ein hohes Interesse dar.
Nr. 2!>8. Day und Newell in New-Volk. Wir haben schon oben desNewell'schen Schlosses erwähnt, welches ohne Zweifel das interessanteste und voll-kommenste ist, das die Ausstellung auszuweisen hatte; es hat auch schon vor einigenJahren in Wien die goldene Gewerbemedaille erhalten. Außer dem bereits erwähn-ten veränderliche» Schlüffelbart hat das Schloß noch eine eigenthümliche, übrigensauch aus anfeinanderliegende» Ptatinen bestehende Zuhaltung. Das Prinzip dieser