Band 
Dritter und letzter Theil.
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XXll Klaffe. Metallwaare».

außer den Tisch- und Küchcngefäßen hausgroße Bassins und Gasometeraus Blechen und bedeckt ganze Gebäude mit denselben, sondern manbaut auch jene riesigen Dampser daraus, welche bis zu 300 Fuß Längeaus Blechen von nicht mehr als einem balbcn Zoll Dicke zusammengesetztsind, ja man überspannt mit aus diesem Material gefertigten BrückenAbgründe, deren Uebcrschrcitung man bis dahin für eine Unmöglichkeitgehalten hat.

Dem Bereich unserer gegenwärtigen Betrachtungen sind diesegrößeren Gegenstände nicht zugewiesen, sie sind in den Abtheilungen fürMaschinerien und Bau-Konstruktionen erwähnt. Wir haben uns mir densa>.onnirtcn und durchstoßenen Blechen, den Schreibfcdern, den getricbencn BerzicrungS - Gegenständen aus Kupfer, Bronze, Messing undEisenblech, den getriebenen aus diesen Materialien gefertigten Gefäßen,überhaupt allen Kupferschmiede- und Klempner-Arbeiten, lackirten undemaillirten Blechwaarcn und mit kupfernen und messingenen Röhren zubeschäftigen, welchen wir auch die eisernen anreiben müssen.

Noch immer wendet man, wie in den frübcstcn Zeiten, Hammerund Amboß zur Berarbeitung der Bleche an, dazu sind aber nach lindnach eine Reihe weiterer Vorrichtungen gekommen. Die älteren derselbensind die Stanzen, vertiefte Formen von hartem Metall, gewöbnlichStahl oder Gußeisen, in welche mir geringem Spielraum ein Stempelpaßt. DaS Blech wird zwischen Form und Stempel eingepreßt underhält dadurch seine Form, wobei die sehr tief auszudrückenden Gegen-stände mehrere solcher Stanzen zu passircn haben, während die flachenauf das erste Mal fertig gemacht werden. Diese Stanzen werden theilsdurch Fallhämmcr, theils durch Schraubcnprcssen, theils auch durchHebclwerkc niedergedrückt. Wie zum Austiescn werden auch zum Aus-stößen äbnlichc Vorrichtungen gebraucht, wodurch dann nicht die Ober-fläche des Gegenstandes, sondern dessen äußerer Umfang verändert, d. b.derselbe aus dem Bleche herausgeschnitten wird. Ost geschieht übrigensbeides zugleich. Neuerer Zeit wendet man vielfach daö Prinzip desWalzwerks in den verschiedensten Konstruktionen an, um die Bleche indiese oder jene Formen zu bringen. Man kancllirt auf diese Weise dieBleche, salzt sie, biegt sie auf u. s. s. Ebenso wird die Trebbank benutzt,um die Bleche zu drücken. Während sie auf der Drehbank umlaufen,drückt man sie nämlich mit einem Instrumente und bearbeitet sie so inähnlicher Art wie ein Töpfer den Thon formt. Man kann auf dieseWeise eine sehr zäbc Blechscheibe zu einem Becher, den Becher zu einerFlasche mit engem Halse umformen u. dgl. m. Endlich formt man auchBlechgegcnstände aus dem Wege des Ziehens. Man biegt und löthct eineRöhre zusammen, die durch ein Zicheisen geht, und dadurch verlängert,oder in einen andern Querschnitt gebracht wird.

Zu den getriebenen Arbeiten hat man in früheren Zeiten außer denedlen Metallen nur das Kupfer und das Messing angewendet, und bic