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tz. 37. Getriebene und Blech-Arbeiten. Einleitung.
und da, aber in sehr beschränkter Weise, das Eisen. Neuerer Zeit hatman auch die aus diese», letzter,, Metalle hergestellten Bleche zu einer be-deutn,kc„ Tiefe stanzen und sie sogar drücken gelernt, wozu theils dieDarstellung eines sehr zähen Stoffes, theils die Behandlung desselbenwährend und zwischen der Arbeit durch Ausglühen, tbeils auch die Auf-findung geeigneter Vorrichtungen geführt hat. Weiter ist auch daS wohl-feile und leicht zu bearbeitende Zinkblech zu», schätzbaren Materielle füreine Menge von solchen 'Arbeiten geworden.
In der Hauptsache geht die Bearbeitung der Bleche zwar vor sich,ohne daß sie, wie es beim Schmieden des Eisens oder Stahls der Fallist, erwärmt werden; der Erhitzungöprozcß muß aber sehr oft abwech-selnd mit der Bearbeitung angewendet werden, um die durch die Bear-beitung entstandene Sprödigkeit wieder zu entfernen. MerkwürdigerWeise wird dies bei den Lcgirungcn von Kupfer und Zinn durch raschesAbkühlen der erhitzten Gegenstände im Wasser noch befördert, währendbei dem Stahle der entgegengesetzte Erfolg eintritt. Außer dem Zweckedes Ausglübens passiren auch manche Blccharbeitcn wegen des Löthens,Verzinnens, Verzinkens, Emaillircns und Lackirens das Feuer; mannietet hie und da mit angewärmten Nieten u. s. f., doch bleibt bei ihrerDarstellung dem Feuer immer eine der andern Metallverarbeitung gegen-über mehr untergeordnete Einwirkung angewiesen. Eine Ausnahme hie-ven, machen allein die in diese Abtheilung aufgenommenen geschweißteneisernen Röhren, welche zwar schon unter den Erzeugnissen der Eisen-hütten Theil I. S. 206 dieses Berichts erwähnt wurden, jedoch wegender Zusammenstellung mit den Mcssingröhren und den gezogenen Eisen-röhren auch hier Ausnahme finden.
8- 37.
Getriebene und Blech-Arbeiten aus Großbritannien und
Irland.
Nr. 54. T. B. und I. Lawrence aus London hatten neben Proben Eng-lischen Zinkerzes und gegossene» Zinks eine Reihe von Gegenständen ans Zinkblech,worunter namentlich die neuerer Zeit sehr häufig in Anwendung kommenden durch-brochenen Zinkbleche, ausgestellt. Man bringt diese Durchbrechungen in zierlichenZeichnungen an, und benutzt die Bleche da, wo man sonst die theureren Drahtge-flechte angewendet hat; sie werden unter Stanzvorrichtungc» durchgestoßen. Einenicht unbeträchtliche Quantität von Zinkblechen kommt von der Gesellschaft de la VieilleMontagne zum Durchstoßen von, Kontinente nach England und geht durchbrochenwieder zurück, weil die Benutzung der fertigen Stanzvorrichtnng einschließlich derdoppelten Transportkosten billiger kommt, als die Herstellung der Stanzen, so langesich der Verbrauch auf den, Festland nicht höher gehoben hat. Uebrigens bestehensolche Durchstoßvorrichtnngen auch schon i» Deutschland . Lawrence erhielt diePreismedaille.
Nr. 550. Tupper und Earr ans London hatten verzinktes Eisen in ver-schiedener Anwendung, besonders in den corruAntoel slleoE oder den ganfrirte» Blechen