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XXII. Klaffe. Mekallwaaren.
eine ganz makellose Arbeit. Bei dieser Ausstellung lag ein Ruudstab von 40 FußLänge beiläufig 1^ Zoll stark und 182 Pfund schwer; ein großer Barren 4 ZollQuadrat und 1l Fuß lang; ein Rundstab von 5 Zoll Durchmesser und 9 Fuß lang.Die Aussteller erhielten die Preismedaille.
Nr. IN. S. Charles und Comp. in Paris (Place Fürstenbergf hattenDampf-Waschapparate aus verzinktem Eisenblech geliefert, welche sehr zweckmäßigsein mögen. Unmittelbar unter der Waschkufe befindet sich der ihr zum Fuße dienendeHeiz- und Dampfapparat, aus welchem mittelst eines Hahnes der Dampf unter denmit einem durchlöcherten Holzboden versehenen Raum für die Wäsche tritt. In denlänglich runden Kufen find senkrechte Abtheilungen, nni die Wäsche nach ihrer Fein-heit sondern und sie mit verschiedenen Mengen Soda behandeln zu können. Die Aus-steller, welche diese Apparate in großer Anzahl verkaufen, erhielten eine ehrenvolleErwähnung.
Lainö Droguist aus Paris hat au den zur Aufbewahrung der Speisen unterAbschluß der atmosphärischen Luft bestimmten Kapsel» eine Verbesserung angebracht,welche ihre» Gebrauch erleichtert. Er verlöthet die Fuge mit einem dünnen Blech-streifen, an dessen Ende ein mit einer Oesc versehener Draht befestigt wird. MitHülse dieses Drahts reißt man den Blcchstreifen leicht ab und bedarf keines Instru-mentes zum Oessnen der Büchse.
Nr. 275. Gebrüder Japy zu Beaucourt unweit Montbeliard in der FrancheComte hatten eine Auswahl gestanztcr Eisenblech-Geschirre ausgestellt, roh, verzinntund emaillirt, von außerordentlicher Vollkommenheit. Aehnliche Leistungen, wie wirsie oben von Griffith in Birmingham erwähnten, find hier bereits zur großen undbilligen Fabrikation geworden. Pfannen von 6 Zoll Durchmesser, 7 Zoll hoch, miteinem Millimeter Eisenstärke am Rande, waren cylindrisch ausgestanzt ohne denmindesten Schaden; ebenso waren aber auch um Zoll ausgebauchte, oben wiedereingezogene Pfannen von gleicher Höhe und oberer Weite ausgestellt; dann großePfannen von 8^ Zoll Tiefe und 1 Fuß 7 Zoll Weite, die Wandungen konisch, derBode» etwas ausgerundet und von ^ Fuß Durchmesser mit 7 Zoll Tiefe, mit scharfangesetztem Boden, die Wandung nur wenig verjüngt. So ausgezeichnet diese Stanz-arbeit ist, so schön ist die Verzinnung und die Emaillirung. Es ist anerkannt, daßin dieser Fabrikation Gebrüder Japy es am Weitesten gebracht haben. Dieselbensind überhaupt in der Darstellung der gestanzten Blechwaaren aller Art, der Uhren-bestandtheile, der Holzschrauben, Drahtstifte u. s. f. zur größten Vollkommenheit ge-langt und beschäftigen an 2000 Arbeiter. Sie fertigen für Montbeliard die gestanztenBestandtheile der Stockuhren, die dort in großer Menge gefertigt werden und ver-sehen ebenso die in dem nahen I-acliaux ele konsts bekiebene ordinaire Taschenuhren-Fabrikation mit den vorgestanzten Bestandtheilen, welche für eine gesammte Taschen-uhr nicht viel höher als eine» Frank zu stehen kommen. Diesen ausgezeichnetenFabrikanten wurde wegen dieser Fertigung von Uhrenbestandtheilen von der Zun-der Klasse X. die große Verdienstmedaille zuerkannt, weshalb eine weitere Zuerkennungvon der Jury der XXII. Klaffe nicht Statt finden konnte.
Nr. 1632. Karcher u. Weste rmann von Metz hatten eine Auswahl ihrerverzinnten Blechgeschirre ausgestellt, welche denjenigen von Japy sehr nahe, wo nichtgleich stehen. Die Verzinnung ist sehr schön und die Leichtigkeit unbeschadet derDauerhaftigkeit aufs Höchste getrieben. Dadurch daß beim Stanzen die Bleche amBoden keine Streckung erleiden, sind sie eben an der Stelle, wo sie der Abneigungunterworfen sind, bedeutend stärker als am Rande. Da alle Löthungen vermiedenfind, so kann man die Geschirre jederzeit leicht wieder verzinnen lasse». Karchererhielt die Preismedaille.
Nr. 942. I. L. Palm er aus Paris hatte eine Ausstellung von getriebenen