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nieder zu halten, drückt auf ihre beiden Lager eine auf einem Querbalken liegendeFeder, welche ganz so konstruirt ist, wie die Druckftdern an den Wagen, dabei abermittelst einer auf ihre Mitte wirkenden Stellschraube noch besonders gespannt werdenkann, um die Walzen für dickere oder dünnere Gegenstände gehörig zu stellen. Unterden Walzen befindet fich ein zweites Lagerholz mit eingeschnittenem Gewinde, in wel-chem eine nach unten auf ein Brett wirkende hölzerne Schraube sich dreht, unterwelchem die Wäsche, wenn sie gemanget und zusammengelegt ist, noch gegen dasBodengestell der Mange gepreßt werde» kann. Was die Benutzung dieser Mangebesonders erleichtert, ist ein an der mittleren Walze befestigtes Tuch. Die Walzewird so umgedreht, daß dieses sich abwickelt, dann die Wäsche aufgelegt; wird nnnin der entgegengesetzten Richtung gedreht, so schlägt fich die Wäsche, von dem Tuchebedeckt, um die Walze herum, und gelangt beim RückwärtSdrehen von selbst wiederauf die vor der Walze befindliche Tafel zurück, auf welche sie aufgelegt wurde. Da-durch kann eine einzige Person das Mangen bequem allein besorgen.
Nr. 540. Wilkinson von London hatte eine kleine Tafelmange ausgestellt,welche auch sehr bequem ist. Der Oberkasten wird mit einer Kette hin und herbewegt, die sich um eine Rolle schlingt, an deren Achse sich ein offenes Kronradbefindet, auf welches ein kleiner Trieb bald von innen bald von außen wirkt, indemer an einer Welle mit Gabelgelenk fest ist. Die Welle hat an einem Ende eine»Zapfen, welcher in einem Lager läuft, am andern einen Zapfe», welcher in einerNute am Kronrade gleitet, welche den Drilling von der innern Peripherie des Kron-radeS auf die äußere leitet, und umgekehrt. Letzterer erhält seine Bewegung durchein Getriebrad von einer oben liegenden Kurbclwelle mit Schwungrade. Der Mange-lastcn wird aus beiden Seiten durch Friktionsrollen geführt.
Nr. 547. Baker und Eomp. haben eine Mange mit 7 Walze» ausgestellt,auf welcher die auf der einen Seite eingelassenen Tücher den Weg durch drei Wal-zenpaare hindurch mache», und so auf der andern durch endlose Tücher geführt, her-auskomme»; man kann daher beliebig lange Stücke mangen.
Nr. 548. W. Macalpine von Hammersmith hatte eine Waschmaschineausgestellt, welche ohne Zweifel recht gut arbeitet und nur den Fehler hat, daß sietheuer zu stehen kommt. Man denke sich eine cplindrische Knfe von verzinktem Eise»,etwa 0 Fuß Durchmesser, 2 Fuß Tiefe, den Boden etwas Weniges gegen die Mittehin abfallend. In derselben befindet sich in der Mitte ein Loch von beiläufig li ZollWeite, an welchem ein Rohrstück nach unten angeschraubt ist, welches, etwa 1 Fußlang, unten mit einer Platte verschraubt ist, auf welcher (im Rohre) eine Pfanne füreine stehende Welle von 4 Zoll Durchmesser sich befindet. Mit diesem Rohre stehteine mit einem Hahne verschließbare Dampfleitung in Verbindung, auch ist ein Hahnzum Ablassen von Wasser daran angebracht. In der Kufe befindet sich ferner mitl Zoll Spielraum rings herum »nd 2 Zoll Abstand von, Boden ein zweites Ge-fäß, dessen oberer Rand mit dem des ersten aus gleicher Hohe ist. Dasselbe ist eben-falls von galvanisirtem Blech und ist an Boden und Wandungen branseartig mitZoll weiten Löchern versehen; die Wandungen sind aus etwa ^ Zoll starkem Blechgefertigt, während das Blech zum Boden mindestens 4 Linien stark sein muß. Dnrchdiese» Boden geht die bereits erwähnte 4 Zoll starke Welle herauf, mit welcher erfest verbunden ist. Einige Fuß über der Oberfläche dieser Gefäße geht quer überihre Mitte ei» doppelter Balken, welcher an beiden Enden von zwei Säulen getragenwird, zwischen welche» die äußere Kufe befestigt ist. Zwischen diesen Balken sindStempel, wie bei einem Pochwerke, angeordnet, welche von den Hebedaumen einerWelle gehoben werden könne». An den Stempeln ist eine Vorrichtung angebracht,durch welche dieselben mit einem Drucke sämmtlich aufgefangen oder losgelassenwerden können. Zugleich ist dnrch eine Verbindung dafür gesorgt, daß, während dieIli. 1 1