tztz. 48 bis 5,1. Bncfkopirinaschine». Wasserklosets. Schlnßbcmcrk. 1(jZ
etwas auf die Rolle drückt und gegen sich siebt, wodurch die Kautschuckblätter sichspannen und einen uachhattigen Druck auf das eingerollte Papier ausüben, welches»ach kurzer Zeit, wo die Kopie sich abgedruckt hat, herausgenommen werden kaun.
§. 49 .
Wasserklosets.
Nr. 8l0. G. Jenuings von London hatten Wasserklosets ausgestellt,welche auf sehr einfache Weise das Aufsteigen des üblen Geruchs verhindern. Andem Schlunde des konischen Topfes sitzt nämlich ein Schlauch aus mineralisirtei» (mitSchwefelantimvn behandelten) Kautschuck, welcher zwischen eine Scheere geklemmtwird, die sich öffnet, wenn oben Wasser gezogen wird, diesem und den Erkrementenden Durchgang gestattet und dann durch die Wirkung einer angebrachten Feder odereines Gegengewichtes sich wieder schließt.
8 - 50 .
Faßhahnen.
Nach dem so eben bei Nr. 8l0 beschriebenen Prinzip hat JenningS einen Hahnkonstruirt, au welchem ein durch einen Hebel eingeklemmtes Stück Kautschuck denVerschluß bildet. So lauge die Flüssigkeit herauslaufen soll, hebt man den Hebel;so wie man ihn fallen läßt, ist der Hahn abgeschlossen.
Nr. 533. ChamberS und Robb ins hatten ebenfalls einen Sicherheitshahnausgestellt, vvu dem sich eine Zeichnung im illustrirten Kataloge befindet. Der cylin-drische Hahn, der wie ein anderer im Fasse steckt, hat außen eine nach innen sichverjüngende konische Oeffnung; in derselben sitzt ein konisches Ventil, welches vonder Flüssigkeit nach außen gedrückt wird, die also von selbst den Verschluß besorgt.Vor diese konische Oeffnung ist eine Verlängerung des Hahnrohrs angeschraubt, anwelchem ein »ach unten ausgießendes Ansatzstück sich befindet. Konzentrisch mit derAchse des Hahns ist ein kurzes Röhrchen angebracht, in welchem ein auf einerSchraubenfeder »ach außen gehaltener kleiner Kolben von Federharz sitzt. Durchdiesen Kolben und durch das Kegclventil geht nun ein in beiden festgemachter Dornhindurch, auf welchem außen eine kleine Scheibe sitzt. Drückt man auf diese Scheibe,so geht das Kegelventil nach innen, wo sich der Hahn alsbald so erweitert, daß umdas Ventil herum die Flüssigkeit herauslaufen kann; sobald mau aber losläßt, schließtsich durch den Druck der in dem Ansätze befindliche» Drahtfeder und den Druck derFlüssigkeit im Fasse der Hahn wieder.
8 - 51 .
Schlußbemerknngeii.
Nachdem wir uns bemüht haben, im Vorhergehenden ein, soweitder Raum es gestattete, umfassendes Bild der XXII. Klasse der allgemei-nen Ausstellung zu geben, halten wir für nothwendig, das besonders Be-lehrende, was sich in derselben darbietet oder an dieselbe knüpft, summa-risch zusammen zu fassen. Wir theilen es ab in Technisches, Merkantilesund Volkswirthschastliches, und fügen eine Schlußbemerkung über denJurpbericht bei.
11 *