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XXIII. Klasse. Arbeiten in edlen Metallen.
der Miß Helen Facet von der Stadt Dublin verehrte Bräche. Auf einem von Lor-beerranken umgebenen Schildchen zeigt sich eine große Schlange, welche in dreiHuuptwinduiigen eine männliche und eine weibliche Maske und ein Medaillon miteiner halbbekleideten weiblichen Figur, über einem Asckenkrug knieend, umschlingt.
Für viele dieser Arbeiten sind Irländisches Gold, Perlen und Edelsteine ver-wendet worden.
Herr West und Sohn haben für ihre verdienstvollen Arbeiten die Preis-medaille erhalte».
G. und S. Waterhouse (Dublin ) haben den Vorhergehenden ganz ähnlicheund nur wenig untergeordnete Artikel ausgestellt. Die Arbeit ist rein, und in Formenund Verzierungen findet sich noch größere Mannigfaltigkeit, als bei den Vorgenann-ten. Sie sind meist den aufgefundenen und in der ko^al Irisl, ^csäein/ zu Dublin aufbewahrten Fibulae nachgebildet, unter welchen das erst kürzlich gefundene „ro^slt->r» kroocl," (-Breche) alles Vvrhergefundene an Größe und fleißiger Arbeit über-trifft. ES wurde dieselbe nahe bei Drogheda gefunden und besteht aus weißer Bronze(Kupfer und Zinn) niit Verzierung i» Niello und Steinen. Die Kette, welche Nadelund Reif verbindet, ist von Silber. Das Ganze gehört dem lt. oder 12. Jahr-hundert an.
Solcher kilmlae kennt man jetzt 76 Gattungen.
Die Herren Waterhouse haben die ehrenvolle Erwähnung erhalten.
S., H. und D. Gaß (London ) sind schon bei Gelegenheit ihres der Naturnachgebildeten Tafelaufsatzes erwähnt worden. Sie haben sich in der Abtheilung,die uns jetzt beschäftigt, durch geschickte Fassung sehr kleiner Brillanten ausgezeichnet,welche an der Figur der Britannia in einer Broche angebracht find.
Unter einem Spitzbogen steht Britannia mit Helm, Dreizack und Ruder. Gesichtund Hände sind von Silber, die Gewänder von Diamanten und Rubinen. DerSpitzbogen wird von vier Säulen von Granaten getragen. Am Fußgestell, welchesin Gestalt einer Muschel geformt »nd niit größeren Brillanten besetzt ist, hängen dreigroße Perlen.
Für die gute Fassung erhielten die Herren Gaß die Preismedaille.
Watherston »nd Brogden (London ), von welchen die früher erwähnte Vasein Gold und Edelsteinen gefertigt wurde, haben noch eine Menge sehr gut gearbei-teter Schmucksachen ausgestellt, in welchen Email (in meist dunkeln Tönen) mitEdelsteinen auf eine sehr geschmackvolle und oft neue Art verwendet ist. Sie habenin ihren Zeichnungen meist die Blumen znm Vorbild genommen, dieselben aber kon-ventionell behandelt. Auch die Denkmäler von Ninive , deren Skulpturen mit feinemSchmuck bedeckt sind, haben zu einem Armband die Zeichnung leihen müssen, undsind mit Erfolg nachgeahmt.
Eine andere Eigenthümlichkeit der Ausstellung sind die Schmucksache», in welchender Schottische Kairn-Aorm oder Schottische Topas verwendet ist. Diese ArtSachen hatten viele Aussteller; wir erwähnen hier:
Mac Gregor (Perth ). Ehrenvolle Erwähnung für einen reich in Silber undSchottischen Topasen verzierten Widderkopf, 8eotcl> Null genannt; derselbe dient alsCigarren- und Schnupftabackbehälter. Solche Dosen werden oft von den Schotten,als das ihnen Wertheste, zu Geschenke» verehrt.
W. B ai rd (Glasgow ). Ein ähnlicher Widderkopf, dessen Verzierung in silber-nen Disteln besteht.
Marshall und Söhne (Edinburgh ). Wir können hier nicht umhin, nochder eben so verdienstliche» als eigenthümlichen Ausstellung dieser Herren zu erwäh-nen, welche die vollständige Ausrüstung eines edlen Hochländers zusammengestelltenthielt.
Es besteht solche aus der Ziegenfelltasche (ßüLtskin-pvucb), dem geraden