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tz. 104. Britisches Reich.
re» wieder dem Mittelpunkt nähern, bewirkt zuletzt eine» sehr festen n»d solidenSchluß aller Theile. Anf alle Fälle dürfte dieses Prinzip dem Vergrößern derTische durch Theile von konzentrischen Ringen vorzuziehen sein, wie dies z. B. beiden Tischen von I. bald er in Bath (durch Auflegen der Theile auf Auszüge) ge-schah. Johnstone „nd JeancS erhielten wegen der beschriebene» Tischkonstrnktiondie Preismcdaille.
Ferner hatte S. Hawkins in London ei» neues System zum Vergrößern rnnder und rechtwinkliger Tische in Modellen znr Anschauung gebracht. Bei rnndenTischen geschieht hier die Vergrößerung durch Umlegen konzentrischer Stücke, derenAuflager nnd Befestigung durch vier radiale Zugstangen gebildet werden, die nachder Mitte zu in Zahnstangen anSlanfe» und in ein gemeinschaftliches im Centrumdes Tisches befindliches Zahnrädchen eingreifen, dessen Drehung demnach alle Zug-stangen anzieht oder herausschiebt. Die konzentrischen Stücke werden so aufgelegt,daß sie gerade über einer Zugstange zusammenstoßen. Jedes Stück hat auf derunteren Seite einen Stift, der j» einen keilförmigen Einschnitt der Zugstange paßt.Sind demnach alle Stücke (die man für verschiedene Durchmesser vorräthig hält)eingelegt, so dreht man das Zahnrad in der Mitte rückwärts, wodurch sich alleTheile nicht blos fest gegen daö mittlere Tischblatt andrücken, sonder» auch (durchjene Einschnitte und Stifte) in den Fugen unter einander dicht zusammengepreßtwerde». In Bezug anf diesen festen Schluß bietet die HawkinSsche Konstruktionjedenfalls einen großen Vortheil vor ähnliche» Methoden, z. B. vor der erwähnte»von Ealder. Die Drehung des mittleren Zahnrades wird von einer der Zugstangenaus bewirkt, worin eine Schraube eingeschaltet ist; eine kleine Kurbel, die man nachdem Gcbranche abzieht, bewegt diese Schraube.
Empfehlenswcrthcr »och ist die HawkinSsche Methode, Winkelrechte Tische z»verlängern. Die Vorrichtung znm Ausziehen selbst ist, was die Leitungen anbetrifft,nicht wesentlich verschiede» von gewöhnlichen Ausziehtischen, und der Unterschied be-ruht nur in der Methode des Ausziehens. ES geschieht dies nämlich durch einSystem von Schrauben, die der Länge nach unter den, Tischblatt liegen. In derMitte liegt eine lange Schraubenmutter, znr Hälfte links, znr Hälfte rechts geschnit-ten. Die nach beiden Seiten in dieselben cintretenden^Schraubenbolzen dienen ihrer-seits wieder als Mutter» für zwei Schraube», die bis an'S Ende des Tischblattesreiche». Dreht man nun die eine derselben mittelst einer Kurbel, so schraubt sie sich(falls der Tisch ausgezogen war und zusammengeschoben werden soll) zuerst in diefolgende Schraube hinein, nimmt diese alsdann mit herum und schraubt sie in diein der Mitte liegende Mutter ein. Diese ist selbst in 2 Lagern drehbar; sobald alsodie Schrauben von der einen Seite ganz eingezogen sind, beginnt auch sie die Dre-hungen und zieht die anf der ander» Seite liegenden links geschnittenen Schraube»ein, deren äußere natürlicherweise am Rande des Tisches befestigt ist. Will man denTisch vergrößern, so dreht man nur in entgegengesetzter Richtung. Auf diese Artkann eine Person mit Leichtigkeit die Dimensionen des schwersten Tisches verändern,was sonst durch Ziehen und Zerren von beiden Seiten geschehen mußte, nnd wenndie Schieber in den Leitungen fest ginge», mit großer Anstrengung verknüpft war.Ueberdieß stellen die Schrauben stets einen festen Schluß her, indem man sie, nach-dem die Einlagen zwischengelegt sind, i» umgekehrter Richtung dreht nnd somit diebeiden Theile des Tisches und die Einlagen zusammenpreßt.
Von Stühlen haben wir bereits der beiden schönen, im Styl Ludwigs XV.gehaltenen Armstühlc von W. I. R. nnd L. Hnnter lobend erwähnt. Die Zeich-nung nnd die Ausführung der Holzsknlptnrcn sind als vorzüglich gelungen hervor-zuheben. Als eines Meisterstücks ist gleichfalls eines BondoirstnhlS von Ebenholz,prächtig geschnitzt, gepolstert nnd mit scharlachrothem Seidensamniet überzogen, zuerwähnen, den G. Dovcston in Manchester ausgestellt hatte.
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