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Schottland und Van Dikiuensland, endlich zwei Englische und zwei IrländischeAussteller Talgkerze» geliefert.
So anerkennenswerth nun aber auch inimcr die angeführten Verbesserungen derTalgkerze und so groß der Wohlfeilhcit wegen »och immer der Verbrauch davon seinmag, so scheint es doch sehr wahrscheinlich, daß sie nach und nach der eleganteren,bärtcren und zu gleicher Zeit sich selbst putzende», überdies auch sicherern Kerze ausStearinsäure, oder Mischungen von Stearinsäure mit festen Fetten, wird weichen müs-se». Roch steht der Preis der allgemeineren Einführung von Stearinkcrzen-Beleuch-tnr.g hindernd im Wege, aber es ist zu hoffen, daß der Fortschritt der Wissenschaftnicht lauge zögern wird, uns Mittel an die Hand zu geben, die ProdiiktivuSkosie»noch weiter zu ermäßige», und daß die Talgkerze alsdann auch bei den ärmerenKlaffen der Gesellschaft immer seltner werde» wird, wie sie aus den Behausungender Mittelklassen bereits verschwunden ist.
') W. H. JoncS hatte eine kleine Kappe für Kerze«, Acolyte genannt, aus-gestellt, welche das Ablaufen des Fetts verhindern soll. Bei den von der Prüfnngs-kommission angestellten Versuchen hat sich dieselbe nicht bewährt, indem die Kappezuweilen hänge» blieb.
2) Eine Art Stearin wird immer noch in ziemlich großer Menge bereitet, näm-lich das Stearin des Kokosnußöls (Cocin), welches sich von den leichter schmelzba-ren Fetten, die es begleiten, einfach trennen läßt. Es wird, mit Stearinsäure ge-mischt, in England vielfach zu Komposition-Lichten (compnsite caiullcs) verarbeitet.UebrigenS ist die Einfuhr dieses Oels in England nicht sehr beträchtlich, wie sichaus folgender Uebersicht ergiebt, welche zugleich zeigt, daß Indien die größte Mengedieses Materials liefert.
KokoSnußöl-Einfuhr im Jahre 1850:
Das Kokosnußöl geht in England zollfrei ei».
^) I» diesem Jahre (1830) wurde die Kerzcnstcner aufgehoben. Sie war imJahre 1803 eingeführt worden und betrug 1 Penny für das Pfund Talgkerzen und3^ Pee. für das Pfund Wachs- oder Walrathkerzen. In Irland ist diese Steuerniemals erhoben worden.
Wir führen noch folgende Notizen an, die theilweise aus M'Culloch'S üic-tionar)' ok tlounuerco, theils aus den offiziellen Zollberichten entnommen sind.
Einfuhr von Talg, Wachs und Walrath i» Großbritannien während derPeriode 1820—1829.
Jahr
Talg
Wachs
Walrath
Rcvcnücn für den Staat
Pfund
Pfund
Pfund
Lstr.
Sch.
Pee.
1820
88,352,461
692,705
193,463
373,455
14
5
l82I
93,816,346
697,196
165,647
395,911
8
7
1822
98,311,801
682,241
179,208
415,609
15
3
1823
102,461,879
694,194
180,401
433,537
15
8
1824
109,810,900
759,751
179,454
466,042
16
1
1825
114,187,550
851,370
208,377
485,014
8
9
1826
110,102,643
705,615
201,790
467,069
12
1
1827
114,939,578
713,655
226,277
487,318
3
4
1828
117,342,157
748,293
270,263
497,770
2
9
1829
115,156,808
746,052
303,683
489,059
1
9